Budgetdienst - Untergliederungsanalysen - BHG-Berichte 20.01.2026

BHG-Berichte zur UG 23-Pensionen – Beamtinnen und Beamte, Stand 2026

Überblick

Zur Unterstützung der laufenden Budget­kontrolle über Berichte gemäß Bundes­haushalts­gesetz 2013 zur wirkungs­orientierten Steuerung, zu Förderungen und zum Beteiligungs- und Finanz­controlling hat der Budget­dienst eine Analyse zur UG 23‑Pensionen — Beamtinnen und Beamte für die Beratungen des Unter­ausschusses des Budget­ausschusses am 26. Jänner 2026 erstellt.

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BD - BHG-Berichte zur UG 23-Pensionen – Beamtinnen und Beamte, Stand 2026 / PDF, 641 KB

Kurzfassung

Zur Unterstützung der gemeinsamen Beratung der vorliegenden Berichte gemäß Bundes­haushalts­gesetz 2013 (BHG 2013) hat der Budget­dienst eine Analyse zur UG 23‑Pensionen – Beamtinnen und Beamte für den Unter­ausschuss des Budget­ausschusses am 26. Jänner 2026 erstellt.

Das Bundes­ministerium für Finanzen (BMF) hat für die UG 23‑Pensionen – Beamtinnen und Beamte insgesamt drei Wirkungs­ziele und vier Kenn­zahlen festgelegt. Im Bericht zur Wirkungs­orientierung 2024 werden alle Wirkungs­ziele als zur Gänze erreicht eingestuft. In den Bundes­voranschlägen (BVA) 2025 und 2026 werden die Wirkungs­ziele und Kenn­zahlen unverändert weiter­geführt. Die Wirkungs­ziele der UG 23 sind nach außen gerichtet und politisch relevant (Finanzierbarkeit des Beamten­pensions­systems, angemessene Alters­versorgung, Pensions­antritts­alter). Die zur Messung der Ziel­erreichung heran­gezogenen Indikatoren stellen jedoch auf die korrekte formale Veranschlagung und Aus­zahlung der Pensionen sowie auf eine reine Informations­weitergabe ab. In dieser Form ist die Wirkungs­information und deren Evaluierung wenig aussagekräftig.

Im laufenden Budget­vollzug betrugen die Aus­zahlungen von Jänner bis November 2025 12,3 Mrd. EUR. Dies entspricht im Vor­jahres­vergleich einem Zuwachs um 624 Mio. EUR bzw. 5,3 %. Damit liegt der bisherige Zuwachs etwas unter dem für das Gesamt­jahr veranschlagten Aus­zahlungs­anstieg von 6,1 %. Die Ein­zahlungen betrugen von Jänner bis November 2025 1,9 Mrd. EUR, damit waren sie um 80 Mio. EUR bzw. 3,9 % niedriger als im Vorjahr. Für das Gesamt­jahr wurde ein Rück­gang um 2,8 % veranschlagt.