Budgetdienst - Analysen zu Gesetzen 17.02.2026

Österreichischer Stabilitätspakt 2025

Überblick

Mit dem Österreichischen Stabilitäts­pakt 2025 (ÖStP 2025) soll der vom Rat der EU festgelegte Netto­ausgaben­pfad inner­staatlich umgesetzt werden, indem er in verbindliche, nach Teil­sektoren (Bund einschließlich Sozial­versicherung sowie Länder und Gemeinden) getrennte Haushalts­ziele übersetzt wird. Der ÖStP 2025 regelt zudem Zuständigkeiten, Berichts- und Transparenz­pflichten sowie Korrektur- und Sanktions­mechanismen, um die Einhaltung der EU‑Vorgaben über alle Ebenen der Gebiets­körper­schaften hinweg sicher­zu­stellen.

Die vollständige Analyse zum Download:

BD - Österreichischer Stabilitätspakt 2025 / PDF, 579 KB

Die Obergrenze für das Maastricht-Defizit sinkt für den Bund inkl. Sozial­versicherung von 3,07 % des BIP (2026) auf 2,13 % des BIP (2029), für Länder/Gemeinden von 1,13 % des BIP (2026) auf 0,67 % des BIP (2029). Für den Bund liegt sie für 2026 unter der BMF-Prognose, für Länder/Gemeinden darüber.