Fachinfos - Zukunftsthemen 30.05.2025

Gesellschaftliche Folgen hybriden Arbeitens

Zusammenfassung

In der COVID-19-Pandemie kam es, um Infektionen zu vermeiden, zu einem abrupten und starken Anstieg der Homeoffice-Nutzung. Aktuelle Studien zeigen, dass die Häufigkeit von Homeoffice seit Ende der Pandemie zurückgegangen ist, aber immer noch über dem Niveau vor der Pandemie liegt. Unter dem Begriff hybride Arbeit wird neben Homeoffice auch mobiles Arbeiten gefasst. Je nach konkreter Ausgestaltung bietet hybride Arbeit Vorteile auf individueller (Zeitersparnis, Work-Life-Balance) und gesellschaftlicher Ebene (Verringerung des Verkehrsaufkommens, Attraktivität peripherer Regionen), denen aber auch Nachteile entgegenstehen: Auf individueller Ebene bestehen Risiken wie ständige Erreichbarkeit, Ergonomie und hoher Produktivitätsdruck. Auf gesellschaftlicher Ebene ist die Möglichkeit hybrider Arbeit je nach Sektor und Rolle im Unternehmen ungleich verteilt und die Abhängigkeit von (außereuropäischen) Technologie-Unternehmen kann steigen.

Gesellschaftliche Folgen hybriden Arbeitens / PDF, 482 KB

Monitoring Mai 2025 / PDF, 4 MB

Das Monitoring wird erstellt vom Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ITA-ÖAW) im Auftrag des österreichischen Parlaments.