Stellungnahme zu 42/BI (2520/SBI)

Stellungnahme zu Bürgerinitiative

Stellungnahme zu der Bürgerinitiative betreffend "ACHTUNG GESUNDHEIT! – ES IST 5 NACH 12: Gemeinsam fordern wir gute Arbeit und faire Bezahlung für alle im Gesundheits- und Langzeitpflegebereich" (42/BI)

Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlaments­direktion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Inhalt

Folgendes stört mich schon sehr lange, daher möchte ich diese meiner Meinung nach Ungerechtigkeiten aufzeigen.
Die Pflege im Turnusdienst muss generell eine ca 43 Stunden Woche leisten, nicht 38, nicht 40, nein, es werden hier im Monatssoll keine Feiertagsstunden abgezogen sondern diese Stunden sind mit eingerechnet.
Weiters paßt das 40Stunden-Zeitmodell nicht für d Turnusdienst, somit fallen wieder ca 8 Stunden im Jahr zusätzlich zu Lasten der Pflege an.
Der Personalschlüssel in Wien ist höher berechnet als der im Land NÖ, das stößt bei d Mitarbeitern ebenfalls auf Unverständnis.
Das ständige Einspringen bei Krankenstand im bereits mindestbesetztem Team und das nicht Abschalten können belastet d Pflege, sie bekommen es weder gut entlohnt noch werden sie wertgeschätzt. Eine Teilzeitkraft bekommt für einen zusätzlichen Feiertagsdienst ca 120 Euro / 12 StundenTag und muss zB ihre Freizeitaktivität verschiebenden u die Kids irgendwo unterbringen. Flexibilität und Spontanität ist gewünscht, aber d Entlohnung bleibt starr.
Ich hoffe, dass diese Stellungsnahme an die Menschen gelangt, die in unserem Land noch etwas zu sagen haben, gehört werden und Veränderungen auch tatsächlich umsetzten. Die letzten Jahrzehnte war das nämlich nicht der Fall