Stellungnahme
Stellungnahme betreffend die Regierungsvorlage (1535 d.B.): Bundesgesetz, mit dem die Straßenverkehrsordnung 1960 geändert wird (33. StVO-Novelle)
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Sehr geehrte Damen und Herren
Ich fahre seit nun 32 Jahren in der Stadt Wien (Ausnahme bei Glatteis und wenn Streufahrzeuge - in von mir als vollkommen sinnlos erachtet - trotz Salzstreuverbot (!?!) die Verkehrsflächen in dreckige feucht Rutschbahnen verwandeln) über das ganze Jahr, egal ob mit kurzer Hose oder schwarzen Anzug mit Krawatte, alles mit dem "Bio" Bike.
Auch war ich bereits beruflich im selben Zeitraum in allen Landeshauptstädten (Ausnahme Klagenfurt und Bregenz) in Österreich über Monate mit dem Bike unterwegs.
Unter 200 gefahrene Kilometer mit dem Rad in der Woche in der Stadt komme ich nur wenn ich krank bin und das bin ich seit ich das ganze Jahr mit dem Bike durchfahre kaum.
Betreffend der Radwege hätte ich folgende Bitte, folgenden Ansatz:
Alle (egal ob aufgemalt, ob baulich getrennt,… fast alle) weg!
Betreffend der Radampeln hätte ich folgende Bitte, folgenden Ansatz:
Alle weg!
Betreffend der Fahrrad gegen die Einbahn Möglichkeiten hätte ich folgende Bitte, folgenden Ansatz:
Alle weg!
Betreffend der Beleuchtung an Fahrrädern hätte ich folgenden Ansatz:
Jedes Rad das auch nur einen Meter auf einem öffentlichen Verkehrsweg fährt hat eine komplette funktionierende Lichtanlage und Reflektoren zu haben.
Bitte verbreitern wir die Fahrbahnen wieder um die Radwege, lassen wir auch wo es geht wieder Autos parken, lassen wir die Radfahrer wenn es mehrere Fahrstreifen gibt immer am ersten Fahrstreifen fahren (wenn es einen Radfahrer gibt hat er dort dann automatisch Vorrang).
Wo es nur einen Fahrstreifen gibt hat der Radfahrer (wenn es einen gibt) Vorrang.
Lassen wir Radfahrer auf der Busspur fahren.
Diese Lösungen ersparen uns viel Geld, wirken für alle verkehrserzieherisch und machen daher auch für alle Verkehrsteilnehmer Sinn.
Dort wo es von der vorgegeben "alten Struktur" und beim Einsatz von Hausverstand baulich Sinn macht die Sachen zu trennen (z.B. Ringstraße in Wien, parallel zu Bundestraßen im Überlandbereich, …) dort wird es wohl Sinn machen sie zu belassen, doch dort wo das nur ein sinnloses hin und her ist (z.B. Praterstraße in Wien) bitte keinen Radweg sondern wieder mehr oder breitere Fahrstreifen für alle und den ersten für Radfahrer wenn einer da ist.
Bei Rot abbiegen macht mit Rädern und Autos wohl an vielen Stellen Sinn das haben ja viele Länder vor uns schon vor Jahrzehnten herausgefunden.
Schrägparken macht (wo genug Fahrbahn überbleibt) ebenso seit Jahrzehnten Sinn, was wäre daran nun anders???
Bitte fordern Sie in ihren Regelungen Hirn von allen Verkehrsteilnehmern und reduzieren sie die Regelungen in allen Bereichen auf ein absolutes Minimum (wer ist heute noch in der Lage egal ob mit Inlinern, Bike, Scooter, Moped, Motorrad, Auto, … zu erfassen an welchen Schildern an welchen Geboten, an welchen Verboten, an welchen Hinweisen, … er gerade vorbeigefahren ist ???) Bringen sie die Menschen dazu zu begreifen dass sie das Mobile in der Hand auf das sie starren nicht vor den Gefahren im Straßenverkehr schützt. Das wäre innovativ. Nicht noch mehr Unaufmerksamkeit weil eh alles geregelt … nur keiner weiß mehr wie …
Nur ein mündiger Bürger kann sie mit einem vernünftigen Mandat bei der nächsten Wahl ausstatten.
Wenn Sie zu den Politikern gehören welche eine Stimme mit Würstel und Bier kaufen wollen bitte übersiedeln sie unbenommen ihrer Fraktion in ein anderes Land... Russland würde sich dafür grad stark anbieten da werden eben Plätze neben dem aktuellen Zaren frei...
Danke!
Gerne stehe ich für einen weiteren Austausch bereit und fahre mit ihnen auch gern mit dem Rad durch die Stadt.