Arzneimittelgesetz und Gentechnikgesetz (71980/SN)

Stellungnahme

Stellungnahme betreffend die Regierungsvorlage (1289 d.B.): Bundesgesetz, mit dem das Arzneimittelgesetz und das Gentechnikgesetz geändert werden

Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlaments­direktion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Inhalt

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein bezeichnete die strengen Regeln zu Gentechnik in Österreich als richtig, sprach jedoch auch die positive Seite im medizinischen Einsatz an. Da sehe ich aber einen Widerspruch. Warum soll Gentechnik in der Medizin positiv sein?

Quelle: https://www.top-news.at/2021/10/28/mueckstein-oesterreichische-lebensmittel-muessen-frei-von-gentechnik-sein/



Im Detail entsteht der Eindruck, dass künftig GVO (gentechnich veränderte Organismen) mit weniger Haftung, Sicherheitsprüfung und Beschränkung in den menschlichen Körper eingebracht werden sollen.

Auswirkungen auf die Genetik des Menschen werden in Kauf genommen.
Ein Beispiel: Ein weiteres mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln verbundenes Problem sind die in eine Vielzahl von Pflanzen eingebauten Antibiotikaresistenzgene. Diese werden als sogenannte Markergene benutzt, mit deren Hilfe festgestellt werden soll, ob die an der Pflanze vorgenommene Genmanipulation erfolgreich war. Die Antibiotikaresistenzgene können sich auf Bakterien im menschlichen Darm übertragen. Dadurch besteht die Gefahr, dass immer mehr Antibiotika unwirksam werden.
Dies widerspricht jeglicher legistischer Fürsorgepflicht des Gesetzgebers, der als "Diener des Volkes" umsichtig und schutzorientiert agieren sollte!

Es braucht Verhältnismäßigkeit und Transparenz. Gentherapie am Menschen und GVO zu therapeutischen Zwecken sind für mich keine ethisch vertretbaren Möglichkeiten einer Behandlung bzw. Prävention (wie beispielsweise die Covid-Injektion).

Viele lehnen selbst GVO in Nahrungsmitteln ab, daher ist es widersprüchlich solche auf anderem Wege dem Körper zuzuführen. Dauerhafte Veränderungen im Körper können unzureichend ausgeschlossen werden.

Dieser Gesetzesentwurf (betreffend die Regierungsvorlage (1289 d.B.) ist vollkommen abzulehnen!

Dient demzufolge keineswegs der Gesundheit der Bevölkerung, sondern maximal Erleichterungen für Pharmakonzerne um leichter Experimentieren zu können. Zu große Risiken und zu wenig Nutzen zu erwarten und keinesfalls eine Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung damit zu erwirken.

Bin damit nicht einverstanden und widerspreche hiermit!