Tierschutzgesetz, Änderung (35/SN-315/ME)

Stellungnahme zu Ministerialentwurf

Stellungnahme zu dem Ministerialentwurf betreffend Bundesgesetz, mit dem das Tierschutzgesetz geändert wird

Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlaments­direktion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Inhalt

Da ich mit Hundezüchtern und Katzenzüchtern, die jeweils einen Verein angehören befreundet bin, bin ich mit der Materie bekannt und weiß was sich da unter den so schönen Worten, die das geänderte Tierschutzgesetz anpreisen verbirgt.

Sie setzen anscheinend Alibihandlungen, um nicht in der Nutztierhaltung, die mit der Wirtschaft stark verbunden ist, zu viele Änderungen vornehmen zu müssen, welches Einfluss auf die Wirtschaft wiederum hat. Denn da geschieht wahre Qualzucht wie bei den kleinen räumlichen Vorschriften bei der Hühnerhaltung... Auch die armen Rinden auf den Rillen im Stall sind nicht zu beneiden usw...

Hier kriminalisieren Sie im Vorfeld als Qualzüchter seriöse und verantwortungsvolle Vereinszüchter ( ich meine nicht vereinslose Schwarzzüchter, denn die finden immer ein Hintertürchen) , die sich nach den Vorschriften des Verein halten, um gesunde und glückliche Welpen aufzuziehen, die dann das Leben vieler Menschen bereichern... Sie bauen eine Art Diktatur wie einst in der DDR auf und mischen sich in das Privatrecht des Einzelnen ein indem Sie für Katzen nur 3 Würfe/Jahr und bei Hunden nur 2Würfe/Jahr vorschreiben... Was hat das mit Tierschutz zu tun, wenn es den Tieren gut geht, frage ich?

Sie bürden weitere finanzielle Belastungen auf, wie das Bezahlen der Kommission, weitere Untersuchungen. Bezahlen von Registrierung und Personal.... Diese Züchter geben ihr ganze Geld den Tieren und sind nicht mehr weiter zu belasten, denn wer mit ganzem Herzen für seine Zucht sorgt, verdient nichts an den Verkäufen der Welpen ( so teuer können sie nicht sein) nein er ist jetzt schon mit all den Teuerungen und immer teurer werdenden Tierärzten ans seine finanziellen Belastungsgrenze angelangt.. Es ist eine liebvolles Hobby aber Minusgeschäft wirtschaftlich.....

Und das nennen Sie Verbesserung des Tierschutzes.... Wollen Sie nur mehr kranke, genetisch nicht einwandfreie Tiere hier aus Schwarzzuchten oder Ausland hier in Österreich haben? Dass heißt für mich Tierleid schaffen statt es zu mildern!!!!!

Und was interessant ist,,, Unser Gesundheitswesen ist marod.
Ein Freund von mir musste ein Jahr auf eine nötige Operation warten und hat dadurch sogar gesundheitlich Schaden genommen weil Sie sagen: Für das Gesundheitswesen ist kein Geld da... Und für Schikanen im Tierschutz wie Z.B. Kommission. überprüfendes Personal usw ist Geld da? Sind die Tiere mehr wert als die Menschen?

Ich bin gegen Qualzucht aber solange Sie nicht mit den Verbänden zusammen die Standarte der jeweilige Tier ändern,,, werden Sie diese Qualzuchten (von der Qualzuchtliste) nie beenden können!!!!

Geben Sie lieber das Geld dem Gesundheitswesen und helfen Sie damit uns allen, statt seriöse Züchter zu schikanieren.

Andreas Bauer

Stellungnahme von

Bauer, Andreas (1200 Wien)

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