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    Archivalien

    Das Parlamentsarchiv bewahrt die Dokumente der gesetzgebeden Körperschaften und der Parlamentsverwaltung seit deren Gründung im Jahr 1861. Im Suchportal des Parlamentsarchivs sind verschiedene Bestände recherchierbar. Pro Bestellvorgang können maximal drei archivalische Einheiten bestellt werden.

    Bitte beachten Sie, dass nur ein Teil der Archivbestände über das Suchportal auffindbar ist. An der Verbesserung und Ausweitung der Suchmöglichkeiten wid laufend gearbeitet. Falls Sie sich für bestimmte Unterlagen interessieren, diese im Suchportal aber nicht finden, wenden Sie sich bitte an archiv@parlament.gv.at.

    Überblick der Bestände des Parlamentsarchivs

    • Der Reichsrat (1861-1918)

      Von 1861 bis 1918 fungierte der Reichsrat als gesetzgebende Körperschaft der Habsburgermonarchie (ab 1867 nicht mehr für die Länder der ungarischen Krone).

      In seinen beiden Kammern – dem Abgeordnetenhaus und dem Herrenhaus – wurden Gesetzesentwürfe und Anträge in getrennten Sitzungen, Ausschüssen und Kommissionen beraten. Die beiden Kammern verfügten über jeweils eigene Verwaltungskanzleien. Das Schriftgut des Gesetzgebungsprozesses ist dadurch in zwei getrennten Archivbeständen erhalten:

      • Archiv des Abgeordnetenhauses
      • Archiv des Herrenhauses

      Die Ordnung der beiden Bestände erfolgte auf Grundlage eines "Materienkatalogs" nach thematischen Gesichtspunkten. Archivalien, die die Parlamentsverwaltung betreffen, befinden sich vorwiegend im Bestand des "Herrenhauses".

      Zahlreiche Dokumente des Gesetzgebungsprozesses wie etwa die Stenographischen Protokolle und deren Beilagen sind bereits digitalisiert und auf der Plattform ALEX der Österreichischen Nationalbibliothek einsehbar.

    • Provisorische Nationalversammlung für Deutschösterreich (1918-1919)

      Während bzw. nach dem Zerfall der Habsburgermonarchie 1918 löste die Provisorische Nationalversammlung für Deutschösterreich den Reichsrat ab.

      Die Provisorische Nationalversammlung war ein Rumpfparlament bestehend aus jenen Abgeordneten, die in den deutschsprachigen Gebieten der Monarchie in den Reichsrat gewählt worden waren. Die Provisorische Nationalversammlung tagte vom 21. Oktober 1918 bis zum 16. Februar 1919.

      Zahlreiche Dokumente des Gesetzgebungsprozesses wie etwa die Stenographischen Protokolle und deren Beilagen sowie weitere parlamentarische Materialien sind bereits digitalisiert und als Verhandlungsgegenstände der Provisorischen Nationalversammlung unter "Gegenstände" einsehbar.

    • Konstituierende Nationalversammlung (1919-1920)

      Die Konstituierende Nationalversammlung war das erste Parlament in Österreich, das durch allgemeine, gleiche und freie Wahl unter Berücksichtigung des Frauenwahlrechts legitimiert war.

      Sie löste am 4. März 1919 die Provisorische Nationalversammlung ab, ratifizierte u. a. den Vertrag von St. Germain und beschloss in ihrer letzten Sitzung am 1. Oktober 1920 das heute noch gültige Bundes-Verfassungsgesetz.

      Zahlreiche Dokumente des Gesetzgebungsprozesses wie etwa die Stenographischen Protokolle und deren Beilagen sowie weitere parlamentarische Materialien sind bereits digitalisiert und als Verhandlungsgegenstände der Konstituierenden Nationalversammlung unter "Gegenstände" einsehbar.

    • Nationalrat (1920-1934, 1945-Gegenwart)

      Der Bestand des Nationalrats umfasst Politische Akten, Verwaltungsakten, Präsidialakten und die sogenannten RES-Akten von 1920 bis 1933 sowie ab 1945.

      Die Politischen Akten umfassen des Nationalrats umfassen:

      • Gesetzesbeschlüsse (inkl. Tätigkeitsberichte des Rechnungshofs)
      • Anträge
      • Mündliche Anfragen (nicht für alle GPs)
      • Schriftliche Anfragen
      • Amtliche Protokolle

      Ausschussunterlagen

      • Zuweisungen
      • Sitzungsprotokolle
      • Unterausschüsse

      Zahlreiche Dokumente des Gesetzgebungsprozesses wie etwa die Stenographischen Protokolle und deren Beilagen sowie weitere parlamentarische Materialien sind bereits digitalisiert und als Verhandlungsgegenstände des Nationalrats unter "Gegenstände" einsehbar.

    • Bundesrat (1920-1934, 1945-Gegenwart)

      Der Bundesrat wird als "Länderkammer" bezeichnet. Durch ihn wirken die Bundesländer an der Gesetzgebung des Bundes mit. Die Zusammensetzung des Bundesrates ändert sich nach jeder Landtagswahl. Deshalb gibt es keine Gesetzgebungsperioden.

      Der Bestand des Bundesrates umfasst Politische Akten, Verwaltungsakten und Präsidialakten von 1920 bis 1934, sowie ab 1945.

      Die Politischen Akten umfassen u. a. Anträge, Amtliche Protokolle oder Ausschussprotokolle.

      Zahlreiche Dokumente des Gesetzgebungsprozesses wie etwa die Stenographischen Protokolle und deren Beilagen sowie weitere parlamentarische Materialien sind bereits digitalisiert und als Verhandlungsgegenstände des Bundesrats unter "Gegenstände" einsehbar.

    • Bundesversammlung (1920-1934, 1945-Gegenwart)

      Der Bestand umfasst u. a. die Dokumentation der Sitzungen der Bundesversammlung.

    • Haus der Bundesgesetzgebung (1934-1938)

      Auf Basis der 1934 erlassenen Maiverfassung tagten von Herbst 1934 bis zum "Anschluss“ an das Deutsche Reich im März 1938 im nun sogenannten Haus der Bundesgesetzgebung als vorberatende Organe Staatsrat, Bundeswirtschaftsrat, Bundeskulturrat und der Länderrat. Als beschließendes Organ fungierte der aus 59 Abgeordneten bestehende Bundestag, der von den vorberatenden Organen entsandt wurde.

      Die Aufgabe der vorberatenden Organe bestand darin, die von der Regierung vorgelegten Gesetzesentwürfe (Gu der Beilagen) zu begutachten. Die Gutachten waren für die Regierung nicht bindend. Dem Bundestag wurden die Gesetzesentwürfe (Ge der Beilagen) von der Regierung zum Beschluss vorgelegt.

      Im Bestand befinden sich neben den von der Regierung vorgelegten Gesetzesentwürfen die Verhandlungsschriften der vorberatenden Organe, die Stenographischen Protokolle der 53 Sitzungen des Bundestags sowie Teile des Schriftguts der Parlamentsverwaltung von 1933 bis 1938.

    • Bauarchive

      Die Bauarchive beinhalten die Originalpläne des Reichsratsgebäudes ("Hansen-Pläne") sowie das Planarchiv, das die Baugeschichte des Parlamentsgebäudes bis in die Gegenwart dokumentiert.

    • Sammlungen und Sonderbestände

      Das Parlamentsarchiv verfügt u. a. über Sitzpläne der Abgeordneten seit der Habsburgermonarchie, Unterlagen zu Trauersitzungen seit 1945, biografische Skizzen der Nationalrats- und Bundesratsmitglieder seit 1945, über eine Sammlung historischer Versionen des Geschäftsordnungsgesetzes seit der Habsburgermonarchie, Namensverzeichnisse (Mitglieder des Abgeordnetenhauses, des Herrenhauses, der Provisorischen und der Konstituierenden Nationalversammlung) sowie die Unterlagen des Österreich-Konvents.

    • Nachlässe

      Im Parlamentsarchiv lagern unter anderem die Nachlässe von Nationalrat Hans Lagger (1882-1949), Bauinspektor Hofrat Karl Albrecht (1907-1986) sowie des Journalisten August Angenetter (1876-1944).

    Kontakt

    Parlament Österreich

    Dr.-Karl-Renner-Ring 3 1017 Wien

    +43 1 401 10-0
    info@parlament.gv.at

    Anreise & Zutritt

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