Nationalrat, XXVI.GPStenographisches Protokoll9. Sitzung / Seite 73

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nicht etwa weil ich an der Universität schlechte Lehrende hatte, sondern weil einfach die Zahl der Studierenden für die Kapazitäten zu hoch war. In der Fachhochschule war es möglich, dass wir konkret Themen und Fragestellungen mit unseren Vortragenden erörtern und diskutieren, und genau das muss uns auch an den Universitäten gelingen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der FPÖ.)

Mir ist es gelungen, diese Bildungskarriere, ein Studium abzuschließen, nur die Frage, die wir uns hier alle stellen sollten, ist: Was passiert mit denjenigen, denen das nicht gelingt? Wir haben als Abgeordnete die Verantwortung, die Rahmenbedingungen für die Universitäten, die Lehrenden und die Studierenden zu schaffen, die dafür sorgen, dass eine Drop-out-Quote in dieser Höhe gar nicht erst zustande kommt. Mit dem Plus von 1 350 000 000 Euro gelingt es uns, 500 Professuren sowie Assistenzpersonal zu­sätzlich zu finanzieren. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Ausstiegsszenarien zu ver­ringern und mehr prüfungsaktive Studierende in unserem Land zu haben. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der FPÖ.)

Gerade junge Akademikerinnen und Akademiker haben gute Jobchancen in unserem Land, und das ist für uns besonders wichtig, dass wir auch gut ausgebildetes Personal für die Wirtschaft zur Verfügung stellen.

Abschließend möchte ich noch sagen: So kann Österreich in der Forschung und Ent­wicklung weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Schaffen wir mit diesem Gesetz die Rah­menbedingungen, die unsere Studierenden und Lehrenden in Österreich verdient ha­ben! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der FPÖ.)

11.53


11.53.49Präsidentin Doris Bures: Zu Wort ist dazu niemand mehr gemeldet. Die Debatte ist geschlossen.

Wünscht die Frau Berichterstatterin ein Schlusswort? – Das ist nicht der Fall.

Damit kommen wir zur Abstimmung, die ich über jeden Ausschussantrag getrennt vornehmen werde.

Wir gelangen jetzt zur Abstimmung über den Tagesordnungspunkt 1: Entwurf betref­fend ein Bundesgesetz, mit dem das Universitätsgesetz 2002 geändert wird, samt Titel und Eingang in 10 der Beilagen.

Ich ersuche jene Damen und Herren, die sich für den Gesetzentwurf aussprechen, um ein Zeichen der Zustimmung. – Das ist mit Mehrheit so angenommen.

Ich komme sogleich zur dritten Lesung.

Wer in der dritten Lesung seine Zustimmung gibt, den bitte ich um ein Zeichen. – Der Gesetzentwurf ist somit in dritter Lesung mit Mehrheit angenommen.

Wir gelangen nun zur Abstimmung über den Tagesordnungspunkt 2: Antrag des Wis­senschaftsausschusses, seinen Bericht 21 der Beilagen zur Kenntnis zu nehmen.

Wer spricht sich für die Kenntnisnahme aus? – Das ist die Mehrheit. Damit ist dieser Bericht auch zur Kenntnis genommen.

11.54.443. Punkt

Bericht des Budgetausschusses über den Antrag 35/A der Abgeordneten Dipl.-Ing. Georg Strasser, Walter Rauch, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bun­desgesetz, mit dem das Bauern-Sozialversicherungsgesetz geändert wird (18 d.B.)

 


Präsidentin Doris Bures: Damit gelangen wir zum 3. Punkt der Tagesordnung.

 


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