Im Übrigen bin ich dafür, dass die Windisch-Kaserne in Richard-Wadani-Kaserne umbenannt wird. (Beifall bei den Grünen.)
18.05
Präsidentin Doris Bures: Zu Wort ist dazu nun niemand mehr gemeldet. Die Debatte ist geschlossen.
Ist seitens der Berichterstattung ein Schlusswort gewünscht? – Das ist nicht der Fall.
Die Abstimmung über diese Tagesordnungspunkte verlege ich an den Schluss der Verhandlungen über die Vorlagen des Wissenschaftsausschusses.
Bericht des Wissenschaftsausschusses über den Antrag 1036/A(E) der Abgeordneten Mag. Dr. Rudolf Taschner, Mag. Eva Blimlinger, Kolleginnen und Kollegen betreffend Weiterentwicklung der hochschulischen Weiterbildung (599 d.B.)
58. Punkt
Bericht des Wissenschaftsausschusses über den Antrag 1058/A(E) der Abgeordneten Mag. Dr. Martin Graf, Kolleginnen und Kollegen betreffend Stärkung des Senats durch Stärkung der Professorenschaft (601 d.B.)
Präsidentin Doris Bures: Wir gelangen nun zu den Punkten 57 und 58 der Tagesordnung, über welche die Debatten unter einem durchgeführt werden.
Auf eine mündliche Berichterstattung wurde verzichtet.
Als Erste zu Wort gemeldet ist Frau Abgeordnete Eva Maria Holzleitner. – Bitte.
Abgeordnete Eva Maria Holzleitner, BSc (SPÖ): Frau Präsidentin! Den jetzt vorliegenden Antrag haben wir auch durchaus kontrovers im Ausschuss diskutiert, und die Intention, einmal zu schauen, zu evaluieren und zu vereinheitlichen, wenn es um Lehrgänge auf den Hochschulen geht, ist grundsätzlich eine nachvollziehbare. Wogegen wir uns aber klar wehren, ist, dass gewisse Gruppen durch eine Neuschaffung von Titeln eventuell segregiert oder abgestempelt werden. Also das ist wirklich etwas, worauf wir ganz genau schauen wollen. Wir werden einfach schauen, was aufgrund dieses Entschließungsantrages passiert, was daraus gemacht wird.
Als SPÖ stehen wir klar für eines: dass wir weiterhin über die Studierbarkeit reden, über die soziale Durchlässigkeit des Regelstudiums – des Regelstudiums, ich glaube, das ist ganz wichtig –, darüber, dass Studieren einfach mit flexiblen Lebensrealitäten möglich gemacht wird. Im Jahr 2020 ist das eigentlich etwas extrem Wesentliches.
Diesen Punkt der Studierbarkeit müssen wir weiterhin diskutieren, müssen wir im Rahmen der UG-Novelle weiter diskutieren. Das werden wir sowieso tun, das werden wir auf und ab diskutieren und das werden wir auch extrem hitzig diskutieren, weil wir der Meinung sind, dass die Studierbarkeit mit dieser UG-Novelle eben nicht gefördert wird, sondern der Druck auf die Studierenden erhöht werden wird.
Gerade in dieser Krisensituation, gerade nach diesem extrem anstrengenden Jahr ist das einfach etwas, was wir überhaupt nicht verstehen und was die Lebensrealität von vielen komplett zerbrechen lässt, weil man das Studium vielleicht abbrechen muss, weil man dann doch irgendetwas anderes macht, weil man einfach hinten und vorne nicht mehr zusammenkommt und nicht weiß, womit man sich Unterrichtsmaterialen, womit
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