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Pionierinnen der Politik in Österreich

Frauen haben in Österreich seit hundert Jahren das Recht, sich gleichberechtigt am politischen Geschehen zu beteiligen. Davor durften sie nicht wählen und schon gar nicht für Ämter kandidieren.

Nach den ersten freien Wahlen für alle Bürger und Bürgerinnen zogen 1919 die ersten Frauen ins Parlament ein. Sie alle waren sozial sehr engagiert und stammten zum Teil aus ärmsten Verhältnissen. In der Zweiten Republik erreichten Politikerinnen dann auch einflussreiche Funktionen. Die Lebensgeschichten der Pionierinnen aus Österreichs Politik geben Einblick in Österreichs Frauenpolitik der letzten hundert Jahre.

Die ersten Acht (PK 154/2002)

Publikation Frauen im Parlament - Nationalrat und Bundesrat / PDF, 12039 KB

Schusterstochter, Weberkind: Die ersten Parlamentarierinnen

Ein Blick auf die teils erstaunlichen, jedenfalls ungewöhnlichen Lebensgeschichten von Anna Boschek, Hildegard Burjan, Emmy Freundlich, Adelheid Popp, Gabriele Proft, Therese Schlesinger, Amalie Seidel und Marie Tusch. Mehr

"Frau Minister" und eine Weltpremiere: Erste Republik bis 1970er-Jahre

Weltweit die allererste Frau an der Spitze einer parlamentarischen Körperschaft war Olga Rudel-Zeynek, als sie 1927 Bundesratspräsidentin wurde. Andere Pionierinnen setzten in der Zweiten Republik Maßstäbe: Johanna Dohnal, Marga Hubinek, Franziska Fast und Grete Rehor, die erste "Frau Minister". Mehr

1980er-Jahre bis heute

Sie gründeten Parteien, kandidierten für die Bundespräsidentenwahl, standen dem Nationalrat und dem Rech­nungs­hof vor und wurden die erste Bundeskanzlerin: Freda Meissner-Blau, Barbara Prammer, Heide Schmidt, Margit Kraker und Brigitte Bierlein. Mehr