LETZTES UPDATE: 26.01.2017; 14:52
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Nationalrat, Bundesrat, Bundesversammlung, Fest- und Gedenksitzungen

Das österreichische Parlament hat zwei Kammern: den Nationalrat und den Bundesrat, die gemeinsam für die Gesetzgebung des Bundes zuständig sind. Die Bundesversammlung setzt sich aus allen 183 Nationalratsabgeordneten und den 61 Mitgliedern des Bundesrates zusammen. Alle sechs Jahre wird der/die neu gewählte BundespräsidentIn vor der Bundesversammlung angelobt.

 

Der Nationalrat

Eine Gesetzgebungsperiode dauert prinzipiell fünf Jahre. Die Aufgaben der Nationalratsabgeordneten sind vielfältig und reichen von der Ausarbeitung und der Beratung von Gesetzentwürfen, der Genehmigung von Staatsverträgen bis zur Kontrolle der Bundesregierung. Öffentliche Nationalratssitzungen ermöglichen den 183 Abgeordneten, ihre Standpunkte den BürgerInnen zu vermitteln. Mehr

Der Bundesrat

Der Bundesrat ist die Länderkammer und vertritt im Gesetzgebungsprozess die Interessen der neun Bundesländer. Die Zahl der von den einzelnen Bundesländern entsandten Mitglieder des Bundesrates richtet sich nach der Bevölkerungszahl des jeweiligen Bundeslandes: es sind mindestens drei, höchstens aber zwölf Mitglieder pro Bundesland. Mehr

Die Bundesversammlung

Die Bundesversammlung setzt sich aus den Mitgliedern beider Kammern des österreichischen Parlaments – also aus 183 Abgeordneten zum Nationalrat und 61 Mitgliedern des Bundesrates – zusammen. Sie tritt im Historischen Sitzungssaal des Parlaments zusammen. Alle sechs Jahre wird der/die neu gewählte BundespräsidentIn vor der Bundesversammlung angelobt. Mehr

Fest- und Gedenksitzungen beider Kammern

Im Historischen Sitzungssaal des Parlaments findet jedes Jahr im Mai der Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus statt. Die Abgeordneten zum Nationalrat und die Mitglieder des Bundesrates kommen hier auch zu besonderen Festakten und Trauerkundgebungen zusammen. Diese Sitzungen sind nur sehr eingeschränkt öffentlich zugänglich. Mehr

Staatsakt "Geste der Verantwortung"

Nationalratspräsidentin Doris Bures und Bundesratspräsident Mario Lindner haben am 17. November 2016 zu einem Staatsakt in den Historischen Sitzungssaal ins Parlament geladen. Das offizielle Österreich wollte mit dem Staatsakt zum Ausdruck bringen, dass es das unfassbare Leid von ehemaligen Heimkindern, die in der Zweiten Republik schweres Unrecht erlitten haben, anerkennt und Lehren daraus gezogen hat. Die Republik kam damit einer langjährigen Forderung der Betroffenen nach. Mehr