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Zu einer Parlamentarischen Enquete mit dem Titel "Kinder- und Jugendhilfe quo vadis? Rechte.Chancen.Perspektiven." lud am 7. November 2018 der Bundesrat in den Großen Redoutensaal in der Hofburg ein. "Ein Kind könne nicht beeinflussen, ob es in Armut lebt, von Gewalt betroffen ist oder einen breiten Zugang zu Bildung erhält", betonte die Präsidentin der Länderkammer Inge Posch-Gruska in ihrem Eingangsstatement.

Im ersten Teil der Enquete wurden zunächst die politischen Strategien zur Kinder- und Jugendhilfe von der Bundesministerin für Frauen, Familie und Jugend, Juliane Bogner-Strauß, der niederösterreichischen Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und der Zweiten Wiener Landtagspräsidentin Veronika Matiasek umrissen.

Nach Impulsreferaten von ExpertInnen standen drei Panels zu Spezialthemen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe auf dem Programm:

  • Krisenpflege und Pflegefamilien – aktuelle Herausforderungen;
  • Übergänge – der Weg ins Erwachsenenwerden;
  • Das Recht des Kindes auf Schutz, Versorgung und Teilhabe in der Kinder-und Jugendhilfe.

Das Schlussreferat hielt Helmut Sax vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte. Als Einstimmung in die ganztägige Veranstaltung las die bekannte Kinder- und Jugendbuchautorin Renate Welsh kurze Texte aus ihren Werken vor.