LETZTES UPDATE: 13.09.2018; 18:06

Die Europäische Union (EU)

Die Europäische Union (EU) ist kein Staat, sondern eine überstaatliche (supranationale) Organisation, in der seit 1. Juli 2013 28 europäische Staaten mit einer Bevölkerung von rund 500 Millionen BürgerInnen zusammengeschlossen sind. In der Union gilt das Prinzip der Gleichrangigkeit aller Mitglieder. Deren nationale Identität, einschließlich der regionalen und lokalen Selbstverwaltung, wird vertraglich geachtet. Innerhalb der EU haben 19 Mitgliedstaaten eine gemeinsame Währung, den Euro. Mehr

Entstehungsgeschichte der EU

Am Beginn des europäischen Einigungsprozesses stand das Bemühen führender Politiker, allen voran des französischen Außenministers Robert Schumann, nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs ein Konzept für das friedliche Zusammenleben der Staaten und Völker des Kontinents zu entwickeln. Man war der Überzeugung, dass eine gemeinsame Verwaltung des (kriegs-) wirtschaftlich wichtigen Kohle- und Stahlsektors durch einstige Kriegsgegner ein enormes Konfliktpotential entschärfen würde. Mehr

Die Erweiterung der EU

Aus dem ursprünglichen Zusammenschluss von sechs europäischen Staaten zur Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) im Jahr 1952 sowie zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und zur Europäischen Atomgemeinschaft (EAG) im Jahr 1958 ist die Europäische Union entstanden, die seit 1. Juli 2013 28 Mitgliedstaaten umfasst. Mehr

Grundwerte der EU

Die EU ist heute weit mehr als eine reine Wirtschaftsgemeinschaft, als die sie ursprünglich nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurde, um nationale Gegensätze zu überwinden. Vielmehr versteht sie sich als eine Wertegemeinschaft, die auf Werten wie Freiheit, Demokratie und Achtung der Menschenrechte basiert und Grundfreiheiten sowie Rechtstaatlichkeit garantiert. Die Einhaltung dieser Grundsätze stellt daher auch eine zentrale Voraussetzung jeder Erweiterung dar. Mehr

Die Institutionen der EU

Der europäische Integrationsprozess vereint Sieger und Besiegte des Zweiten Weltkriegs auf Grundlage des Gleichheitsprinzips in einem institutionellen Rahmen für eine europäische Friedensordnung. Auffassungsunterschiede werden in den Institutionen der EU im Dialog gelöst. Kompromissfähigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil friedlicher Konfliktlösung, wobei Verständnis und auch Respekt für sensible Problembereiche anderer Staaten zum Ausdruck kommen und das Gemeinsame im Vordergrund steht. Mehr

Die Gesetzgebung in der EU

Die drei wesentlichen Akteure im Gesetzgebungsprozess der EU sind zum einen das Europäische Parlament (EP), die direkt gewählte Volksvertretung aller BürgerInnen der EU-Mitgliedstaaten, zum anderen der Rat der Europäischen Union, auch als Ministerrat bekannt, in dem alle Mitgliedstaaten durch je einen/eine MinisterIn vertreten sind, und schließlich die Europäische Kommission. Mehr