LETZTES UPDATE: 11.11.2016; 11:57
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Margaretha Lupac-Stiftung: Demokratiepreis 2016

Die Auszeichnung 2016 ging an drei PreisträgerInnen: Freie Radio Salzkammergut“, das Personenkomitee "Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz“ sowie an das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte.

Freies Radio Salzkammergut

Der Verein Freies Radio Salzkammergut engagiert sich seit mittlerweile 19 Jahren für Mitsprache und Teilhabe der Zivilgesellschaft in Form von (Sende-)Zeit sowie Ausbildungsmaßnahmen zur Stärkung von Toleranz und interkulturellem Respekt. Mit seinen vielfältigen Aktivitäten wurde er so zum Kompetenzzentrum in Sachen politischer Bildung sowie demokratischer Praxis und erreicht 200.000 Menschen jeden Alters v.a. in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark.

Personenkomitee 'Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz'

Das aus einem wissenschaftlichen Projekt hervorgegangene Personenkomitee 'Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz' verbindet in seiner Arbeit breites zivilgesellschaftliches Engagement mit parlamentarischer Arbeit sowie mit medialer und kulturpolitischer Vermittlungstätigkeit. Gedenkveranstaltungen und die Präsentation der Forschungsergebnisse im Parlament führten zu öffentlicher Aufmerksamkeit für das Thema und waren Anstoß für die politische Unterstützung der Forderungen.

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte

Mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte wird das größte unabhängige österreichische Menschenrechtsinstitut, das seit 20 Jahren auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene tätig ist, ausgezeichnet. Dabei erarbeitet das Institut wissenschaftliche Grundlagen für die Weiterentwicklung und Stärkung von Demokratie. Menschenrechts¬bildung und politische Bildung für junge Menschen stehen im Fokus des "Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule", das seit zehn Jahren am Institut angesiedelt ist.

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