News 06.05.2026, 15:13
Parlamentarische Enquete

Enquete des Bundesrats: Regionen und Digitalisierung im Fokus

Zu der Enquete hatte Bundesratspräsident Markus Stotter ins Hohe Haus geladen. Die Regionen würden vor großen Herausforderungen stehen, so Stotter im Hinblick auf Digitalisierung, demografischen Wandel, neue Anforderungen an die Sicherheit und Daseinsvorsorge. Starke Regionen würden dort entstehen, wo entschlossen gehandelt, Kooperation gelebt und aktiv gestaltet werde.

Im Rahmen von vier Panels hielten Expertinnen und Experten Vorträge zu Themen, die von regionaler Sicherheit über das Thema Ehrenamt und Jugend bis zur digitalen Souveränität reichten. Zu Beginn der Veranstaltung hielt Anton Mattle, Landeshauptmann von Tirol, eine Keynote zum Thema zukunftsfähige Regionen im Wandel. Demzufolge würden zukunftsfähige Regionen durch gute Infrastruktur, Chancengleichheit, familienfreundliche Rahmenbedingungen und die gezielte Nutzung regionaler Stärken entstehen.

Anton Mattle, Landeshauptmann von Tirol, hielt eine Keynote zum Thema zukunftsfähige Regionen im Wandel.

Stellungnahmen seitens der Fraktionen

In ihren Stellungnahmen gingen die Bundesrätinnen und Bundesräte auf die Vielfalt der Themen der Enquete ein. Aus Sicht der ÖVP brauche es etwa eine Digitalisierungsstrategie über alle Parteigrenzen hinweg. Seitens der SPÖ und der FPÖ sprach man sich im Hinblick auf ein Stadt-Land-Gefälle bei der Digitalisierung unter anderem für mehr Mittel für die Gemeinden aus. Digitale Souveränität sei kein Luxus, sondern die Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie, hieß es etwa seitens der Grünen. Aus Sicht der NEOS sei beim Thema Digitalisierung außerdem wichtig, dass überregional gedacht werde.

Die parlamentarische Enquete wurde live in der Mediathek des Parlaments übertragen und ist dort als Video-on-Demand abrufbar. Ein Fachdossier der Parlamentsdirektion informiert zum Thema "Welche Rolle können Regionen bei der digitalen Transformation spielen?".