Insgesamt zehn Tage haben die Abgeordneten im Budgetausschuss und im Plenum über die beiden von der Regierung vorgelegten Bundesfinanzgesetze und den neuen Bundesfinanzrahmen verhandelt. Nun sind die Beratungen abgeschlossen. Mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und NEOS gab der Nationalrat grünes Licht für die Voranschläge, die sowohl 2025 als auch 2026 ein Defizit von mehr als 18 Mrd. € bringen. Lediglich das Parlamentsbudget und die Budgets der anderen Oberster Organe – Rechnungshof, Volksanwaltschaft, VfGH, VwGH und Präsidentschaftskanzlei – erhielten in Zweiter Lesung einhellige Zustimmung.
Zusätzliche Änderungen an den Regierungsentwürfen wurden von den Abgeordneten im Plenum nicht mehr vorgenommen. Die Empfehlung des Budgetausschusses, die Planstellen des Parlaments zur Abdeckung des Personalbedarfs des Parlamentarischen Datenschutzkomitees um vier aufzustocken, wurde jedoch berücksichtigt.
Drei Tage lang hat das Plenum des Nationalrats über das Doppelbudget 2025/26 beraten.