News in einfacher Sprache 06.05.2026, 10:35

Diese Gesetze gelten ab Mai

Elektro-Scooter

Ab 1. Mai gelten einige neue Regeln für Elektro-Scooter:

  • Sie müssen Blinker und eine Klingel haben.
  • Personen unter 16 Jahren müssen einen Helm tragen.
  • Es darf nur eine Person auf dem Scooter fahren.
  • Man darf keine Gegenstände damit transportieren.
  • Es gilt eine Alkohol-Grenze von 0,5 Promille.

Elektro-Scooter dürfen aber weiterhin auf Radwegen fahren.

Eine weitere neue Vorgabe in der Straßenverkehrs-Ordnung ist: Personen unter 14 Jahren müssen auch am E‑Bike einen Helm tragen.

Elektro-Mopeds

Für Elektro-Mopeds gelten ab 1. Oktober folgende Vorgaben:

  • Sie müssen auf der Straße fahren.
  • Man muss einen Helm tragen und einen Führerschein haben.
  • Man braucht eine Versicherung.

Spritpreis-Bremse

Die Spritpreis-Bremse gilt weiterhin. Sie sorgt dafür, dass Treibstoff nicht zu teuer wird.

Damit das möglich ist, sinkt die Mineralöl-Steuer. Bisher war sie um 5 Cent pro Liter niedriger. Ab Mai sind es 2 Cent pro Liter.

Kontrollen mit Kameras

Einige Städte und Gemeinden nutzen Kameras für die Verkehrskontrolle. Sie überprüfen damit, ob sich alle Menschen an Fahrverbote, Fußgänger-Zonen oder Boden-Markierungen halten.

Ab Mai gibt es rechtliche Vorgaben dafür:

  • Die Kameras dürfen nur mehrspurige Fahrzeuge erfassen. Das sind zum Beispiel Busse, Autos und LKWs.
  • Sie dürfen nur das Kennzeichen, den Ort und die Zeit speichern.
  • Wenn die Bilder keine verbotene Handlung zeigen, muss man sie sofort und endgültig löschen.

2 Medien-Gesetze

Ab 1. Mai gelten 2 neue Medien-Pakete.

Führungs-Positionen beim ORF

Der ORF-Stiftungsrat bestimmt unter anderem den Generaldirektor oder die Generaldirektorin des ORF. Jetzt muss er dabei neue Vorgaben einhalten: Es muss ein klares, offenes Verfahren geben, das niemanden diskriminiert.

Auch die Wahl der ORF-Direktorinnen und ORF-Direktoren wird transparenter. Außerdem gibt es klare Regeln dafür, wie man Personen wieder abwählen kann.

Anzeigen der Regierung

Die Regierung und öffentliche Stellen dürfen Anzeigen veröffentlichen, in denen sie über ein Thema informieren. Bisher war streng verboten, dass sie darin Werbung machen.

Die Regeln sind ab Mai lockerer. Die Anzeige muss immer noch hauptsächlich aus Informationen bestehen. Aber sie darf mehr wie eine Werbung gestaltet sein. Das heißt: Man darf die Botschaft kreativ vermitteln. Damit soll auch vermieden werden, dass Menschen die Botschaft unterschiedlich verstehen.

Politische Werbung muss aber immer klar gekennzeichnet sein. Das gibt eine EU-Verordnung vor.

Audio-Artikel "Nachrichten in einfacher Sprache"

Jetzt kommt man noch leichter zu Informationen über Parlament und Demokratie. Denn man kann sich die Nachrichten in einfacher Sprache auch anhören.

Seit November 2025 bietet das Parlament alle Nachrichten in einfacher Sprache auch als Audio-Artikel. Man kann sich die Nachrichten also anhören. Man muss sie nicht mehr selbst lesen. Die Stimme ist von einer KI. Das ist die Abkürzung für Künstliche Intelligenz.

Es gibt jeden Tag neue Folgen. Man kann die Audio-Artikel auf diesen Kanälen hören: bei YouTube, Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music.

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