"Shrinkflation" heißt: Eine Packung bleibt gleich groß, aber der Inhalt wird weniger. Ab April 2026 soll der Handel klar darauf hinweisen müssen, wenn eine Packung gleich groß bleibt, aber weniger Inhalt hat. Das hat der Nationalrat am Mittwoch beschlossen. Nur die FPÖ hat dagegen gestimmt.
Hier können Sie die ganze Nationalratssitzung sehen: Sitzung vom 25. Februar 2026
Die SPÖ-Abgeordnete Julia Herr hat gesagt, dass das neue Gesetz die Konsumentinnen und Konsumenten stärken würde. Wenn man "Shrinkflation" klar zeigt, können Menschen "selbstbewusste Entscheidungen" treffen.
Markus Hofer von den NEOS hat gesagt, dass es für Firmen uninteressant werden soll, so etwas zu tun.
Carmen Jeitler-Cincelli von der ÖVP sieht verschiedene Seiten von diesem Gesetz. Sie hat gesagt, dass klare Hinweise nicht alle Probleme lösen. Aber trotzdem ist dieses Gesetz für sie in Ordnung.
Die Grünen finden das Gesetz gegen "Shrinkflation" gut. Die Abgeordnete Alma Zadić möchte aber noch mehr Maßnahmen, damit Lebensmittel günstiger werden.
Die FPÖ ist gegen das Gesetz. Arnold Schiefer von der FPÖ glaubt, dass es mehr Arbeit für die Verwaltung geben wird. Auch Barbara Kolm von der FPÖ ist gegen das Gesetz. Sie hat gesagt, dass man den Menschen mehr Eigenverantwortung zutrauen solle.
Sie befürchtet, dass es "mehr Kontrolle, mehr Verwaltung, mehr Bürokratie" geben werde.
Der Handel muss ab April darauf hinweisen, wenn eine Packung gleich groß bleibt, aber weniger Inhalt hat.