Budgetdienst - Analysen auf Anfrage 28.05.2026

Entwicklung von Staatsausgaben und Bruttoinlandsprodukt seit 2019

Überblick

Das reale BIP Österreichs war 2025 um 2,7 % höher als 2019. Stärker zu­genommen haben in diesem Zeit­raum der öffentliche Konsum (+14,3 %) und die öffentlichen Investitionen (+27,0 %). Der Privat­konsum ent­wickelte sich ähnlich wie das BIP, die privaten Investitionen waren rück­läufig (‑8,6 %). Die Staats­augaben­quote stieg seit 2019 um 6,1 %‑Punkte auf 55,2 % des BIP an. Zu besonders starken Zuwächsen kam es bei den monetären Sozial­leistungen (+2,1 %‑Punkte), Arbeit­nehmer­entgelten (+0,9 %‑Punkte) und Vor­leistungen (+0,7 %‑Punkte) ins­besondere in den demo­grafie­abhängigen Bereichen. Bei diesen bestehen starke inner­staatliche Ver­flechtungen, die Ausgaben­zuwächse von Ländern, Gemeinden und Sozial­versicherung wurden zum Teil durch steigende Trans­fers des Bundes aus­geglichen.

Die vollständige Anfragebeantwortung zum Download:

BD - Entwicklung von Staatsausgaben und Bruttoinlandsprodukt seit 2019 / PDF, 2 MB

Das reale BIP Österreichs war 2025 um 2,7 % höher als 2019. Stärker zugenommen haben in diesem Zeit­raum der öffentliche Konsum (+14,3 %) und die öffentlichen Investitionen (+27,0 %). Der Privat­konsum entwickelte sich ähnlich wie das BIP, die privaten Investitionen waren rückläufig (‑8,6­%).

Kurzfassung

Der Abgeordnete Mag. Arnold Schiefer, Mitglied des Budget­ausschusses, ersuchte den Budget­dienst um eine Analyse zur Ent­wicklung der Staats­ausgaben seit 2019 sowie zur verwendungs­seitigen Zusammen­setzung des Brutto­inlands­produkts (BIP) in diesem Zeit­raum.

Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts seit 2019

Die Entwicklung der österreichischen Volks­wirtschaft seit 2019 ist von den in diesen Zeit­raum fallenden Krisen und sich ändernden inter­nationalen Rahmen­bedingungen geprägt. Darüber hinaus war die Fiskal­politik seit 2020 expansiv ausgerichtet und wies hohe Defizite auf, während 2019 noch ein Über­schuss erzielt wurde.

Das reale BIP war 2025 um 2,7 % höher als im Vor­krisen­jahr 2019. Der Privat­konsum der Haus­halte entwickelte sich im gesamten Betrachtungs­zeit­raum ähnlich wie das reale BIP und war 2025 preis­bereinigt um 2,8 % höher als 2019. Der öffentliche Konsum und die öffentlichen Investitionen wuchsen im Betrachtungs­zeit­raum deutlich stärker als das reale BIP und waren 2025 real um 14,3 % bzw. 27,0 % höher als 2019. Die privaten Investitionen gingen hingegen real um 8,6 % zurück. Die staatlichen Ausgaben für Investitionen und Konsum bewirkten im Betrachtungs­zeit­raum eine nachfrage­seitige Stabilisierung der Konjunktur. Damit konnte die von Unsicherheit geprägte schwache Entwicklung der privaten Investitionen und des Privat­konsums zum Teil ausgeglichen werden, dies war jedoch mit hohen Budget­defiziten verbunden.

Zu berücksichtigen ist, dass das Jahr 2019 den End­punkt einer Phase mit deutlich positiven Wachstums­raten markierte. Im Vergleich zu 2015 war das reale BIP 2025 um 11,8 % höher als 2015. Die private Investitions­tätigkeit nahm in diesem Zeit­raum preis­bereinigt um 9,0 % zu, da die Zuwächse vor 2019 höher waren als die Rück­gänge danach. Die größten Zuwächse verzeichneten aber auch in diesem Zeit­raum die staatlichen Nach­frage­komponenten mit einem realen Anstieg der öffentlichen Investitionen um 44,1 % und des öffentlichen Konsums um 19,3 %. Der Privat­konsum der Haushalte entwickelte sich insgesamt etwas schwächer als das BIP und lag 2025 real (preis­bereinigt) um 8,1 % über dem Niveau von 2015.

Konsumentwicklung

Der Konsum ist das größte verwendungs­seitige Aggregat. Im Jahr 2025 belief sich die Konsum­quote auf 73,8 % des BIP und war damit um 3,0 %‑Punkte höher als 2019.

  • Der Anstieg betraf über­wiegend den öffentlichen Konsum, dessen Anteil am BIP seit 2019 um 2,2 %‑Punkte auf 21,9 % des BIP anstieg. Am stärksten nahm der öffentliche Konsum im Gesundheits­wesen (+1,0 %‑Punkte), Bildungs­wesen (+0,4 %‑Punkte) und im Bereich Soziale Sicherung (+0,3 %‑Punkte) zu.
  • Der Konsum der privaten Organisationen ohne Erwerbs­zweck nahm seit 2019 um 0,5 %‑Punkte auf 2,3 % des BIP zu. Der Zuwachs betraf vor allem das Gesundheits­wesen (z. B. Ordens­spitäler) und in geringerem Ausmaß das Sozial­wesen und das Bildungs­wesen.
  • Der Konsum der privaten Haus­halte stieg zwischen 2019 und 2025 nur leicht um 0,3 %‑Punkte auf 49,6 % des BIP. Zum Teil resultierte der Anstieg daraus, dass die Preise der Konsum­güter mit einem hohen Import­anteil (z. B. Energie, Lebens­mittel) im Durch­schnitt stärker angestiegen sind als die Preise der im Inland produzierten Güter (BIP-Deflator).

Beim öffentlichen Konsum und Konsum der privaten Organisationen ohne Erwerbs­zweck handelt es sich um Leistungen, die diese Einheiten den Haus­halten ganz oder weit­gehend unentgeltlich zur Verfügung stellen. Die Höhe dieser Konsum­ausgaben wird kosten­seitig ermittelt und betrifft Arbeit­nehmer­entgelte und Vor­leistungen dieser Einheiten sowie bereit­gestellte soziale Sach­leistungen.

Investitionsentwicklung

Die Investitions­quote ging aus­gehend von 25,1 % des BIP im Jahr 2019 auf 23,5 % des BIP im Jahr 2025 zurück. Damit entsprach sie zuletzt in etwa dem lang­jährigen Durch­schnitt und lag trotz des Rück­gangs seit 2019 noch immer deutlich über dem EU-Durch­schnitt. Der Rück­gang betraf haupt­sächlich die Bau­investitionen, die in Relation zum BIP um 1,3 %‑Punkte sanken, und die Ausrüstungs­investitionen (‑0,4 %‑Punkte).

Die öffentlichen und privaten Investitionen entwickelten sich im Betrachtungs­zeit­raum 2019 bis 2025 unter­schiedlich. Während der Anteil der öffentlichen Investitionen um 0,8 %‑Punkte auf 3,9 % des BIP zunahm, gingen die privaten Investitionen um 2,3 %‑Punkte auf 19,6 % des BIP zurück. Der Anstieg bei den öffentlichen Investitionen betraf über­wiegend die Bereiche Verkehr (+0,3 %‑Punkte), Gesundheit und Bildung (ohne Forschung; jeweils +0,1 %‑Punkte), Forschung (+0,1 %‑Punkte) und Verteidigung (+0,1 %‑Punkte).

Zur in der Anfrage thematisierten Entwicklung der Investitionen von kleinen und mittleren Unter­nehmen (KMU) im Betrachtungs­zeit­raum 2019 bis 2025 liegen keine durch­gängigen Daten vor. In der WIFO-Investitions­befragung werden halb­jährlich für eine Stich­probe die Investitions­absichten österreichischer Unter­nehmen abgefragt und ab 2021 auch Ergebnisse für KMU gesondert ausgewiesen. Die Ergebnisse zeigen eine rück­läufige Investitions­dynamik. Der Anteil der KMU, die angaben, dass ihre Investitionen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind, ging zwischen 2021 und 2025 von 37 % auf 20 % zurück. Gleichzeitig nahm der Anteil der KMU mit sinkenden Investitionen von 13 % auf 27 % zu. Besonders stark aus­geprägt war dieses Muster bei Investitionen in Maschinen und Ausrüstungen. Für den Zeit­raum 2021 bis 2023 wurden zusätzlich Daten der Leistungs- und Struktur­statistik ausgewertet, die eine ähnliche Dynamik aufweisen.

Entwicklung von BIP, Konsum und Investitionen im internationalen Vergleich

Gegenstand der Anfrage war auch eine Darstellung der Entwicklungen im inter­nationalen Vergleich. Zusätzlich zu den in der Anfrage an­geführten Ländern Deutsch­land, Schweiz und Polen wurde dieser Vergleich für den EU-Durch­schnitt sowie für Frank­reich und Italien vorgenommen.

  • Den stärksten Zuwachs der realen Wirtschafts­leistung im Zeit­raum 2019 bis 2025 ver­zeichnete Polen mit einem kumulierten BIP-Wachstum von 18,3 %. In Deutsch­land war das reale BIP 2025 hin­gegen in etwa gleich hoch wie 2019, auch Österreichs Wirt­schaft stagnierte in diesem Zeit­raum mit einem kumulierten Wachstum von 2,7 %. Im EU-Durch­schnitt war das reale BIP 2025 um 7,2 % höher als 2019, in der Schweiz nahm das reale BIP um 11,3 % zu. Trotz der geringen Wachstums­raten in Österreich und Deutsch­land liegt das BIP pro Kopf der beiden Länder weiterhin deutlich über dem EU-Durch­schnitt.
  • Der private und öffentliche Konsum wurde in Polen seit 2019 mit realen Zuwächsen von 14,7 % bzw. 32,5 % am stärksten ausgeweitet. In Österreich und Deutsch­land wies der Privat­konsum der Haus­halte nur moderate Wachstums­raten auf (jeweils +2,8 %), der öffentliche Konsum wurde in beiden Ländern hingegen stark ausgeweitet (+14,3 % bzw. +12,9 %). Am schwächsten unter den aus­gewählten Ländern entwickelte sich der private und öffentliche Konsum in Italien (+2,4 % bzw. +6,7 %). Die Konsum­quote lag in Österreich 2025 mit 73,8 % des BIP leicht unter dem EU-Durch­schnitt. Die höchste Konsum­quote 2025 wies Polen mit 79,0 % des BIP auf. In den meisten Ländern stieg die Konsum­quote seit 2019 vor allem wegen der Ausweitung des öffentlichen Konsums an, eine rück­läufige Konsum­quote wiesen die Schweiz und Italien auf.
  • Die stärkste Investitions­dynamik unter den aus­gewählten Ländern wies Italien auf, gefolgt von Polen. Die privaten Investitionen stiegen in Italien seit 2019 real um 26,5 %, in Polen betrug der Anstieg 5,5 %. Die öffentlichen Investitionen nahmen in beiden Ländern mit einem realen Zuwachs von 83,9 % bzw. 60,8 % deutlich stärker zu. In Österreich und Deutsch­land waren die realen privaten Investitionen in diesem Zeitraum hingegen rück­läufig (‑8,6 % bzw. ‑11,1 %). In beiden Ländern glichen real steigende öffentliche Investitionen diesen Rück­gang zum Teil aus. Trotz des Rück­gangs seit 2019 lag Österreichs Investitions­quote 2025 mit 23,5 % des BIP deutlich über dem Durch­schnitt der EU. Eine höhere Investitions­quote wies unter den aus­gewählten Ländern nur die Schweiz mit 26,0 % des BIP auf.

Entwicklung der Staatsausgaben seit 2019

Auch die Entwicklung der Staats­ausgaben seit 2019 war stark von den in diesen Zeit­raum fallenden Krisen geprägt. Die im Zusammen­hang mit der COVID-19- und der Energie­krise umgesetzten Maß­nahmen führten vor allem in den Jahren 2020 und 2021 bzw. 2022 und 2023 zu steigenden Ausgaben. Darüber hinaus bewirkte die hohe Inflation während der Energie­krise zeit­verzögert beträchtliche Ausgaben­zuwächse. Auch die generell expansiv ausgerichtete Budget­politik, die demo­grafische Entwicklung und das steigende Zins­niveau trugen zur dynamischen Entwicklung der Staats­ausgaben bei. Neben höheren nominellen Ausgaben (Zähler) trug auch die schwache BIP-Entwicklung (Nenner) zur steigenden Ausgaben­quote bei.

Die Staatsausgabenquote belief sich 2025 auf 55,2 % des BIP. Im Vergleich zu 2019 ist die Staatsausgabenquote um 6,1 %‑Punkte gestiegen. Im Vergleich zu 2024 ging die Ausgabenquote trotz der begonnenen Budgetkonsolidierung nur geringfügig um 0,1 %‑Punkte zurück.

Nach Transaktions­klassen den größten Zuwachs in Relation zur Wirtschafts­leistung verzeichneten die Ausgaben für monetäre Sozial­leistungen, die 2025 mit 20,0 % des BIP um 2,1 %‑Punkte höher waren als 2019. Der gesamte Zuwachs entfiel auf den Bereich Alter und Hinter­bliebene (v. a. Pensions­zahlungen). Die Ausgaben für Arbeit­nehmer­entgelte stiegen im Betrachtungs­zeit­raum um 0,9 %‑Punkte auf 11,5 % des BIP, ein wesentlicher Teil des Zuwachses betraf das Gesundheits- und das Bildungs­wesen. Auch bei den Vor­leistungen (+0,7 %‑Punkte) und sozialen Sach­leistungen (+0,7 %‑Punkte) kam es im Gesundheits­bereich zu den größten Anstiegen. Bei den öffentlichen Brutto­anlage­investitionen (+0,8 %‑Punkte) entfiel ein wesentlicher Teil des Anstiegs auf den Verkehrs­bereich (v. a. Schienen­verkehr). Die Ausgaben für Subventionen waren in Relation zum BIP 2025 in etwa gleich hoch wie 2019, zwischen­zeitlich stiegen sie krisen­bedingt stark an. Bei den Vermögens­transfers (+0,5 %‑Punkte) betraf der Anstieg haupt­sächlich den Bereich Umwelt­schutz aufgrund der Ausweitung der Umwelt­förderungen (z. B. thermische Sanierung).

Zu den größten Ausgaben­anstiegen nach Aufgaben­bereichen kam es bei der Sozialen Sicherung (+2,5 %‑Punkte), die auch die Pensions­ausgaben umfasst, und im Gesundheits­wesen (+1,4 %‑Punkte). Weitere Aufgaben­bereiche mit in Relation zur Wirtschafts­leistung seit 2019 deutlich gestiegenen staatlichen Ausgaben sind der Bereich Wirtschaftliche Angelegenheiten (+0,7 %‑Punkte), der etwa die Ausgaben im Verkehrs­bereich umfasst, sowie das Bildungs­wesen, der Umwelt­schutz und die Allgemeine öffentliche Verwaltung (jeweils +0,4 %‑Punkte).

Entwicklung der Ausgaben von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung

Die Ausgaben­quote kann auf Bund, Länder, Gemeinden (inkl. Wien) und die Sozial­versicherung aufgeteilt werden, wobei in dieser konsolidierten Darstellung die Ausgaben jenem Sektor zugewiesen werden, der sie formal letztlich tätigt (z. B. Pensions­ausgaben bei der Sozial­versicherung, Landes­lehr­personal bei Ländern). Finanziert werden diese Ausgaben teil­weise durch inner­staatliche Transfers zwischen den Teil­sektoren, sodass etwa gestiegene Pensions­ausgaben durch eine höhere Ausfall­haftung das Defizit des Bundes­sektors steigern.

Vom Anstieg der Staats­ausgaben­quote von 2019 bis 2025 um 6,1 %‑Punkte entfielen 1,6 %‑Punkte auf Ausgaben des Bundes, 1,3 %‑Punkte auf die Länder, 0,9 %‑Punkte auf die Gemeinden und 2,3 %‑Punkte auf die Sozial­versicherung. Gleich­zeitig stiegen die Netto­zahlungen des Bundes an die anderen Sektoren in diesem Zeit­raum um 2,3 %‑Punkte (v. a. Ausfall­haftung an die Sozial­versicherung und zusätzliche Mittel für Gesundheit und Pflege an die Länder). Dem­entsprechend wurden 3,9 %‑Punkte des Ausgaben­anstiegs vom Bund finanziert und erhöhten dessen Maastricht-Defizit.

Demografieabhängige Ausgaben und ihre innerstaatlichen Verflechtungen

Demografie­abhängige Ausgaben wuchsen seit 2019 stärker als das BIP und erklärten einen wesentlichen Teil des Anstiegs der Staats­ausgaben­quote. Die Ausgaben für die Aufgaben­bereiche Soziale Sicherung, Gesundheits­wesen und Bildungs­wesen stiegen von 33,5 % des BIP im Jahr 2019 auf 37,8 % im Jahr 2025.

Der Anteil der Ausgaben im Gesundheits­wesen am BIP war 2025 um 1,4 %‑Punkte höher als 2019. Vor allem die Ausgaben der Länder (+0,6 %‑Punkte) und der Sozial­versicherung (+0,5 %‑Punkte) wiesen starke Anstiege auf. Dabei ist die bei der Finanzierung des österreichischen Gesundheits­systems vergleichs­weise hohe Anzahl von Finanzierungs­strömen zwischen den Sektoren zu berück­sichtigen. Ins­besondere die Zahlungen des Bundes an die anderen Sektoren waren 2025 um 0,4 %‑Punkte höher, wodurch dieser zur Finanzierung der Ausgaben­anstiege der anderen Sektoren beitrug.

Im Bildungs­wesen waren die Ausgaben im Verhältnis zum BIP im Jahr 2025 um 0,4 %‑Punkte höher als 2019. Durch die gestiegenen Ausgaben für den Elementar­bereich waren ins­besondere die Gemeinden davon betroffen. Seit 2024 werden über den Zukunfts­fonds zusätzliche Mittel für Elementar­pädagogik bereitgestellt. Die größten inner­staatlichen Transfers betreffen die Finanzierung des Landes­lehr­personals durch den Bund.

Der Ausgaben­anstieg für Soziale Sicherung um 2,5 %‑Punkte seit 2019 betraf ins­besondere den Pensions­bereich. Die höheren Ausgaben wurden teilweise durch höhere Beitrags­einnahmen und darüber hinaus durch eine höhere Ausfall­haftung des Bundes finanziert.