Stellungnahme zu Ministerialentwurf
Stellungnahme zu dem Ministerialentwurf betreffend Bundesgesetz, mit dem das Universitätsgesetz 2002, das Hochschulgesetz 2005, das Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz, das Fachhochschulgesetz und das Privathochschulgesetz geändert werden
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Der Österreichische Verband für Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache (ÖDaF)
* begrüßt in der geplanten Reform der Lehrer*innenbildung die Verankerung von Inhalten unter der Bezeichnung „Deutsch als Zweitsprache“, die der Professionalisierung von Lehrer*innen für den Umgang mit sprachlicher Heterogenität dienen;
* sieht die geplante Einführung eines professionsbegleitenden Masterstudiums kritisch;
* vertritt die Ansicht, dass eine Spezialisierung unter der Bezeichnung „Deutsch als Zweitsprache“ ein breites Spektrum an Inhalten abdecken muss: Dazu gehören, im Sinne des Kompetenzprofils DaZ (DaZKompP), linguistische Kenntnisse zum (mehrsprachigen) Spracherwerb, sprachdiagnostische Kompetenzen, methodisch-didaktische Kompetenzen der Deutschförderung, des sprachbewussten Fachunterrichts und der Mehrsprachigkeitsförderung, Kompetenzen im Bereich der Alphabetisierung und kulturreflexive und rassismuskritische Kompetenzen sowie die Fähigkeit zur Selbstreflexion im Sinne einer professionellen Weiterentwicklung;
* fordert zusätzliche personelle Ressourcen an den Pädagogischen Hochschulen und Universitäten, um eine nachhaltige Verankerung von Inhalten aus den Bereichen der sprachlichen Bildung, der Deutschförderung und der Mehrsprachigkeitsdidaktik zu gewährleisten, die Lehrer*innen für den Unterricht in einer von Mehrsprachigkeit und Migration geprägten Schule qualifizieren.
Vorparlamentarisches Verfahren
| Datum | Stand des vorparlamentarischen Verfahrens | |
|---|---|---|
| 21.02.2024 | Einlangen |
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