Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen

Parlament im Zeichen des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen

Der 3. Dezember ist der Internationale Tag
der Menschen mit Behinderungen.
Menschen mit Behinderungen haben Rechte.
Und sie haben Anliegen.
Darauf will dieser Tag aufmerksam machen.
Am Vorabend hat die Auftakt-Veranstaltung
zu diesem Thema stattgefunden.

Diese Personen haben dazu eingeladen:

  • Nationalrats-Präsident Wolfgang Sobotka,
  • die Zweite Nationalrats-Präsidentin Doris Bures,
  • der Dritte Nationalrats-Präsident Norbert Hofer
  • und Bundesrats-Präsident Karl Bader.

Die Auftaktveranstaltung hat im Reitersaal
der Oesterreichischen Kontrollbank stattgefunden.

Es gibt auch eine weltweite Aktion zu diesem Tag.
Sie heißt #PurpleLightUp.
Das ist englisch und bedeutet etwa: Lila Beleuchtung.
Das Zeichen # vor einem Wort heißt Hashtag.
Es bedeutet: Es gibt dazu weitere Informationen im Internet.
Zum Beispiel auf Twitter oder Facebook.
Von 2. bis 4. Dezember wird der Eingang des Parlament
am Josefsplatz in Wien lila beleuchtet.

Die Aktion #PurpleLightUp soll besonders 2 wichtige Themen
in den Mittelpunkt stellen:

  • die ökonomische Selbstbestimmung.
    Also die Möglichkeit, dass Menschen mit Behinderungen
    selbst Geld für ihren Lebensunterhalt verdienen.
  • die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.
    Also dass Menschen mit Behinderungen überall dabei sein
    und mitmachen können.

"Eine Gesellschaft zeichnet sich durch Vielfalt aus.
Und durch ihre Fähigkeit zur Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen können gleichberechtigt
am gesellschaftlichen Leben teilhaben.
Es kommt nicht nur darauf an, was wir tun.
Sondern vor allem, dass wir es rasch tun.“
Das sagt Nationalratspräsident Sobotka.
Es genügt nicht, dass wir nur am 3. Dezember
ein sichtbares Zeichen der Inklusion setzen.
Wir müssen jeden Tag Inklusion leben.
Das ist wichtig für das Miteinander.