Nationalrat, XXVI.GPStenographisches Protokoll36. Sitzung, 5. Juli 2018 / Seite 177

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Ich bitte jene Damen und Herren, die dem zustimmen, um ein diesbezügliches Zei­chen. – Das ist einstimmig angenommen.

Ich danke.

17.42.509. Punkt

Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales über den Antrag 216/A der Ab­geordneten Josef Muchitsch, August Wöginger, Dr. Dagmar Belakowitsch, Mag. Ge­rald Loacker, Daniela Holzinger-Vogtenhuber, BA, Kolleginnen und Kollegen be­treffend ein Bundesgesetz, mit dem das Heimopferrentengesetz geändert wird (229 d.B.)


Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Wir gelangen nun zu Punkt 9 der Tagesordnung.

Auf eine mündliche Berichterstattung wurde verzichtet.

Zu Wort gemeldet ist Frau Abgeordnete Belakowitsch. – Ich darf ihr das Wort erteilen.


17.43.25

Abgeordnete Dr. Dagmar Belakowitsch (FPÖ): Herr Präsident! Frau Minister! Werte Kolleginnen und Kollegen! Bevor ich beginne, bringe ich zunächst einen Antrag ein:

Abänderungsantrag

der Abgeordneten Mag. Michael Hammer, Josef Muchitsch, Dr. Dagmar Belakowitsch, Mag. Gerald Loacker, Daniela Holzinger-Vogtenhuber, Kolleginnen und Kollegen

zum Initiativantrag 216/A in der Fassung des Berichtes des Ausschusses für Arbeit und Soziales 229 der Beilagen betreffend ein Bundesgesetz, mit dem das Heimopferren­tengesetz geändert wird

Der Nationalrat wolle in zweiter Lesung beschließen:

„Der Initiativantrag 216/A in der Fassung des Berichtes des Ausschusses für Arbeit und Soziales 229 der Beilagen betreffend ein Bundesgesetz, mit dem das Heimopferren­tengesetz geändert wird, wird wie folgt geändert:

Nach Z 4b wird folgende Z 4c eingefügt:

4c. In § 3 Abs. 1 Z 1 wird die Wortfolge „der Pension oder des Ruhegenusses“ durch die Wortfolge „der Pension, des Ruhegenusses oder die Feststellung des Anspruches auf Rehabilitationsgeld“ ersetzt.“

*****

Meine sehr geehrten Damen und Herren, vor einigen Jahren war es so, dass sich erst­mals Opfer, die in Heimen untergebracht waren, ganz groß über die Medien gemeldet haben. Sie haben schier Unglaubliches darüber erzählt, was sie in ihrer Kindheit und Jugend erleben und durchmachen mussten. Das war wahrscheinlich für fast jeden un­vorstellbar.

Wir haben in einem sehr langen parlamentarischen Prozess darüber diskutiert und de­battiert. Der Staatsakt Geste der Verantwortung, initiiert durch die damalige Präsidentin Doris Bures, hat letzten Endes dazu geführt, dass wir bereits voriges Jahr einen Allpar­teienantrag für die Heimopfer verabschieden konnten.

Wir haben uns von Anfang an auch darauf verständigt, dass es wahrscheinlich immer noch weitere Opfergruppen geben wird. So ein Gesetz ist ein dynamischer Prozess, es


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