LETZTES UPDATE: 16.07.2018; 14:53

Eine Jury unter dem Vorsitz von Dr.in Monika Lindner, Generaldirektorin des ORF sowie Dr.in Brigitte Bierlein, Vizepräsidentin des Verfassungsgerichtshofes, Univ. Prof. Dr.in Sonja Puntscher-Riekmann, Vizerektorin der Universität Salzburg, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Univ. Prof. DDr. Oliver Rathkolb, Ludwig Boltzmann Institut für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit, wissenschaftlicher Leiter des Demokratiezentrums Wien und em. Univ. Prof. DDr. Manfried Welan, Institut für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung der Universität für Bodenkultur Wien, prüfte die zahlreichen Einreichungen. Die BewerberInnen sollten durch die Vermittlung von Demokratieinhalten einschließlich der Minderheitenrechte sowie der Geschlechterdemokratie zu einer toleranten, selbständigen Geisteshaltung in der Gesellschaft – als Basis für ein friedliches und partnerschaftliches Zusammenwirken von Menschen und Institutionen im Alltag – einen bedeutenden Beitrag geleistet haben.

Preisträger

Das International Business College Hetzendorf ging als Sieger der Ausschreibung 2004 hervor.

Wie der Direktor der Schule HR Mag. Dieter Wlcek anlässlich der Preisverleihung ausführte, sei die Auszeichnung durch das Kuratorium der Stiftung und die Jury besondere Motivation, den eingeschlagenen Weg der Projekte zur Förderung der Demokratie, des Parlamentarismus, der Kunst und der Zukunftsforschung fortzusetzen. Er betonte, dass der Preis auch die Gelegenheit gibt, die Leistungen an den Schulen heute, der LehrerInnen und der SchülerInnen aufzuzeigen, es mache ganz deutlich, dass Schule kein Halbtagsjob mehr ist. Als wesentlich erachtete er die Schulautonomie als Motivationsbasis, gemeinsame Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und sich mit der eigenen Qualität zu beschäftigen. Er schloss mit einem chinesischen Sprichwort: "Tell me, I will forget; show me, I may remember, but involve me, I will understand."

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