2027 soll es laut Budgetentwurf für den Bereich Familie und Jugend 9,55 Milliarden Euro geben. Das sind um 300,7 Millionen Euro mehr als 2026. Aber im Jahr 2028 soll dieser Bereich nur mehr 9,08 Milliarden Euro bekommen.
Im Budgetausschuss ist es um mehrere Themen gegangen. So soll es wieder keine Anpassung der Familienleistungen geben. Andererseits soll es eine neue Leistung für Familien geben. Außerdem haben die Abgeordneten über Änderungen bei der Finanzierung des Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) gesprochen. Ein weiteres Thema war Geld für Integration und Europa. Auch für diese Bereiche ist Familienministerin Claudia Bauer zuständig.
FPÖ und Grüne haben vor allem kritisiert, dass es wieder keine Anpassung der Familienleistungen geben soll. Ministerin Claudia Bauer hat dazu gesagt, dass die Familienleistungen 2023 und 2025 um ungefähr 21 Prozent erhöht worden seien. Österreich würde im Vergleich mit anderen europäischen Ländern hohe Leistungen für Familien bieten.
Es hat noch weitere Fragen gegeben. Zum Beispiel zur Finanzierung des Familienlastenausgleichsfonds. Außerdem zu Maßnahmen zur Erhöhung der Geburtenrate und den IVF-Fonds. Der IVF-Fonds unterstützt Paare finanziell, die Kinder wollen, dafür aber die medizinische Hilfe brauchen. Weitere Themen waren Kinderschutz und Jugendpolitik.
Familienministerin Claudia Bauer hat im Budgetausschuss verteidigt, dass es wieder keine Anpassung der Familienleistungen geben soll.