News in einfacher Sprache 29.06.2026, 19:37

Budgetausschuss diskutiert über mehr Geld für das Bundeskanzleramt

Der Budgetausschuss hat über die Ausgaben des Bundeskanzleramts für die Jahre 2027 und 2028 diskutiert. Für 2027 sind ungefähr 652,6 Millionen Euro geplant, für 2028 ungefähr 660,5 Millionen Euro. Dieser Bereich soll nächstes Jahr 103,5 Millionen Euro mehr bekommen. Das sind ungefähr 19 Prozent mehr als heuer. Der Grund dafür sind höhere Kosten und notwendige Ausgaben für die Bereiche Digitalisierung, Informationstechnologie (IT) und Integration. Staatssekretär Alexander Pröll hat gesagt, es sei wichtig, jetzt Geld für Digitalisierung auszugeben, da man dadurch auf Dauer Geld sparen würde.

In den nächsten 13 Jahren werden 44 Prozent der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst in Pension gehen. Deshalb wird es verschiedene Maßnahmen geben. Pröll hat gesagt, dass der Der Öffentliche Dienst "ausgezeichnet" funktioniere. Er glaubt aber auch, dass es Verbesserungen geben kann. Zum Beispiel will man mehr künstliche Intelligenz nutzen. Außerdem will man sich mehr um die Ausbildung kümmern und unter anderem die Verwaltungsakademie des Bundes stärken.

Mehr Digitalisierung

Staatssekretär Pröll sieht Einsparungsmöglichkeiten durch mehr Digitalisierung in der Verwaltung. Deshalb ist er zufrieden, dass für diesen Bereich Geld vorgesehen ist. Er will durch die Digitalisierung sparen, aber nicht an der Digitalisierung. Neue Lösungen sollen beim Sparen helfen.

Insgesamt gebe es viele Sparmöglichkeiten, hat Pröll gesagt. Zum Beispiel beim Datenmanagement. Es sollen Daten nicht mehr mehrfach erfasst werden. Außerdem sollen Wissen und Informationen gemeinsam genutzt werden.

Für Staatssekretär Pröll ist die Bekämpfung von Antisemitismus im Internet besonders wichtig.

Weitere Themen Antisemitismus, Volksgruppen und religiöse Minderheiten

Die Abgeordneten haben über das ganze Budget diskutiert. Unter anderem auch darüber, dass Geld für die Bekämpfung von Antisemitismus, zur Förderung von Volksgruppen und zum Schutz von Menschen nötig ist, die im Ausland wegen ihrer Religion verfolgt werden.

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