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Moshe Hans Jahoda, 1926 als Sohn einer jüdischen Familie in Wien geboren, flüchtet im Alter von 13 Jahren mithilfe der Jugend-Alija vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten nach Palästina. Während seine Eltern und seine Schwester in Auschwitz den Tod finden, wächst er im Kibbuz auf, kämpft in der Hagana für die Unabhängigkeit Israels und wird Major in der israelischen Armee.
Ab 1953 ist er in verschiedenen Ministerien tätig, u. a. als Botschaftsrat in Südamerika sowie als Leiter in jüdischen Hilfsorganisationen. 2001 ist Moshe Jahoda als Vertreter der Claims Conference federführend an den Verhandlungen für das Entschädigungsabkommen mit der Republik Österreich beteiligt.
Er ist seit 2006 Kuratoriumsmitglied des Zukunftsfonds und auch kooptiertes Mitglied des Allgemeinen Entschädigungsfonds und des Nationalfonds der Republik Österreich.
Moshe Jahodas Lebenserinnerungen "Hier, da und andere Welten – Flucht und Suche nach Heimat" sind ein wichtiges Dokument österreichischer Zeitgeschichte.