Inhalt
Zunehmende Radikalisierung in Wort und Tat führte zu einer verhängnisvollen Spirale der Gewalt und schließlich in den Februar 1934. Die Geschichtsschreibung über die Tragik der Ereignisse 1934, die Österreich in ein autoritäres System führten, war bislang überwiegend von der Sozialdemokratie nahestehenden Wissenschaftlern dominiert. In dem vorgestellten Buch "Österreich 1934 – Das Spiel mit dem Feuer" kommen erstmals junge Historiker, Juristen und Politologen zu Wort, die in der Mehrzahl eher nicht diesem "Lager" nahestehen. 82 Jahre nach 1934 sollen Buch und Veranstaltung einen Beitrag leisten zu der längst fälligen De-Emotionalisierung dieses Bürgerkriegsjahres. Nicht durch Verschweigen, sondern mittels ehrlichen wissenschaftlichen Diskurs.