Veranstaltung

"Zum Glück gibt's Felix". Das Flüchtlingsschicksal des Industriepioniers Herbert Felix

Inhalt

Hinter der bekannten Marke FELIX steckt ein bewegtes und faszinierendes Leben, in dem sich Europas dramatisches 20. Jahr­hundert wider­spiegelt. Herbert Felix war jüdischer Herkunft und musste 1938 vor den National­sozialisten von der Tschecho­slowakei nach Schweden fliehen.

Mitgenommen hat er das Wissen seiner Familie über das Einlegen von Gurken. Er war damit erfolgreich und entwickelte neue Produkte, wie Ketchup in Plastik­flaschen. Im Zweiten Welt­krieg kämpfte Herbert Felix als Freiwilliger bei den Alliierten.

Er konnte aber nicht verhindern, dass seine Familie von den Nazis ermordet wurde. Der engste Verwandte, der den Holocaust überlebt hatte, war sein Cousin Bruno Kreisky. Durch dessen Vermittlung gründete er im Burgen­land die Tochter­gesellschaft "Felix Austria GmbH". Die Fabrik in Matters­burg wurde 1961 eröffnet. Heute ist FELIX Austria Teil einer norwegischen Unternehmens­gruppe.
Das Buch basiert auf der in Schweden erschienenen Biografie Herbert Felix' "Konserv­kungen" ("Konserven­könig") des schwedischen Schrift­stellers und Journalisten Per T. Ohlsson und wird ergänzt durch Beiträge über die österreichische Erfolgs­geschichte von FELIX.

Programm

Begrüßung

Inge Posch-Gruska
Präsidentin des Bundesrates

Impulsreferate

Horst Horvath
Verlagsleitung "edition lex liszt 12"

Univ.-Prof. Mag. DDr. Oliver Rathkolb
Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte

Prof. Herwig Hösele
Präsident des Bundesrates a.D., Zukunftsfonds Österreich

Mag. Stephan Neuhäuser
Stabstelle Gedenk- und Erinnerungsjahr 2018

Mag.a Maria Luise Lanzrath
Nationalfonds der Republik Österreich

Mag. Michael Gulliver Wagner
FELIX Austria

Gespräch und Präsentation

Gertrude Andersson-Reisner & Eduard Sieber
Herausgeber

Moderation

Walter Reiss