Inhalt
Welche Rolle spielen Emotionen und Vernunft in politischen Debatten (im Parlament und darüber hinaus)? Wie haben sie sich in den letzten Jahren verändert? Werden Emotionen gegenwärtig bei politischen Entscheidungen gegenüber Fakten priorisiert? Wie müssen wissenschaftliche Erkenntnisse präsentiert werden, um auch in emotional aufgeladenen Debatten eine zentrale Rolle zu spielen? Welche Rolle spielen Emotionen und Gefühle bei der Schaffung und Anwendung von Recht? Welche Gefühle entwickeln die Bürgerinnen und Bürger gegenüber der Rechtsstaatlichkeit und/oder der Verfassung?
Diese und weitere Fragen werden am Tag der Parlamentsforschung 2026 von Forscherinnen und Forschern aus verschiedenen Disziplinen, Ländern und Institutionen diskutiert. Die Veranstaltung wird vom Rechts-, Legislativ- und Wissenschaftlichen Dienst (RLW) der Parlamentsdirektion organisiert.
Auf dem Programm stehen Keynote-Vorträge der Historikerin Ute Frevert und der Rechtsphilosophin Sabine Müller-Mall sowie Panels und eine Poster-Session. Weitere Höhepunkte sind die Vorstellung vorläufiger Ergebnisse des laufenden Forschungsprojekts des "Forschungsjahr im Parlament" (2025), die Bekanntgabe des neu ausgewählten Projekts (2026) und eine Podiumsdiskussion zur Frage "How do we make democracy feel good?". Diese abschließende Podiumsdiskussion widmet sich der Frage, welche Rolle Emotionen für die Demokratie spielen – und welche Ansätze aus Wissenschaft und Praxis negativen Einstellungen zur Demokratie entgegenwirken können.
Aktuelle Detailinformationen finden Sie unter Tag der Parlamentsforschung (in deutscher Sprache) oder Day of Parliamentary Research (in englischer Sprache).