Sie beschäftigen sich in einem Forschungsprojekt mit dem Parlament, benötigen dafür Zugang zu den Wissensressourcen des österreichischen Parlaments und wollen sich regelmäßig und direkt mit Expertinnen und Experten der Parlamentsdirektion austauschen? Dann reichen Sie Ihre Idee für das jährlich durch die Parlamentsdirektion ausgelobte "Forschungsjahr im Parlament" ein. Ausgelobt wird ein Werkvertrag über eine wissenschaftliche Forschungsarbeit, dotiert mit einem Honorar in der Höhe von insgesamt EUR 28.500,00 (Post-Doc) bzw. EUR 21.500,00 (Prae-Doc) brutto.
Der Wissenschaftliche Beirat (siehe unten) wählt hierfür ein besonders innovatives und exzellentes Projekt aus, das sich kritisch mit den Wissensressourcen des österreichischen Parlaments ("Digitale Bibliographie Parlamentsforschung", Archiv, Bibliothek, Datenbanken, parlamentarische Materialien etc.) auseinandersetzen und zu deren Weiterentwicklung beitragen soll.
Einsendungen für das "Forschungsjahr im Parlament" 2026/2027 waren bis 9. März 2026 möglich. Alle Informationen zu Einreichung und Auswahlprozess finden Sie hier:
Einreichungen für das "Forschungsjahr im Parlament" 2026 jetzt möglich
Das neu ausgewählte Projekt wird am kommenden Tag der Parlamentsforschung am 16. Juni 2026 (siehe oben) der Öffentlichkeit präsentiert.
Dort werden auch die vorläufigen Ergebnisse des aktuell laufenden Projekts präsentiert. Darin untersucht die Kunsthistorikerin Julia Rüdiger, wie sich wandelnde Vorstellungen von Demokratie in der Architektur des österreichischen Parlamentsgebäudes widerspiegeln. In ihrer interdisziplinären Forschung verbindet sie Architekturgeschichte, Raumsoziologie und Wahrnehmungsforschung. Details dazu finden Sie hier:
"Forschungsjahr im Parlament" 2025
Das "Forschungsjahr im Parlament" 2024/2025 wurde von Politikwissenschaftler Josef Lolacher durchgeführt. Den Abschlussbericht seines Projekts "Do parliamentarians listen to experts or ordinary citizens?” finden Sie hier:
"Forschungsjahr im Parlament": Abschlussbericht veröffentlicht