Nationalratssitzung als Video
Die Plenarsitzung können Sie in der Mediathek nachsehen.
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Auf die Budgetrede des Finanzministers am Mittwoch folgte heute der erste Schlagabtausch über den Budgetentwurf der Regierung. FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl sprach von einer "Belastungskeule für die Bevölkerung", während die Regierung bis zum letzten Moment um eine Erhöhung der Parteienförderung gerungen habe. Die Grünen kritisierten die Konsolidierung als sozial ungerecht.
Ihren ersten Eindruck von der Regierungsvorlage teilten die Budgetsprecherin und die Budgetsprecher der Parlamentsklubs bereits direkt nach der Budgetrede auch im Interview mit der Parlamentsdirektion.
Die FPÖ eröffnete die erste Debatte über den Budgetentwurf der Regierung.
Nach der Debatte gehen die Gesetze in den Budgetausschuss. Am 10. Juli entscheidet der Nationalrat endgültig über das Budget. Den gesamten Budget-Fahrplan finden Sie in diesem Fachdossier.
Außerdem auf der Tagesordnung stand das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz. Das Gesetz soll Tempo in den Ausbau von erneuerbaren Energieträgern bringen. So werden etwa Genehmigungsverfahren für Energieanlagen vereinfacht und ausreichend Flächen für erneuerbare Energie- und Netzinfrastruktur ausgewiesen. Zudem legt das Gesetz verbindliche Ausbauziele für die Bundesländer fest. Bis 2030 sollen österreichweit zusätzliche Kapazitäten bei Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft und Geothermie geschaffen werden.
Die Verhandlungen über das Gesetz verliefen zäh. Am Donnerstagvormittag haben sich ÖVP, SPÖ, NEOS und Grüne jedoch geeinigt.
Für die Umsetzung des Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzes brauchte es eine Zweidrittelmehrheit.
Zum Aufruf kamen am Nachmittag zwei Kurze Debatten. Die FPÖ verlangte eine Debatte über eine Anfragebeantwortung des Bundeskanzlers Christian Stocker zum Thema "ÖVP schafft (versehentlich?) das biologische Geschlecht ab", die Grünen forderten eine Frist für die Behandlung eines Antrags zum Schutz vor Konversionsmaßnahmen. Der Fristsetzungsantrag fand keine Mehrheit.
Weiters auf der Tagesordnung standen der Tätigkeitsbericht der Volksanwaltschaft für 2025 und zwei Anträge der FPÖ. Die Inhalte der Anträge waren: