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NPO-Unterstützungsfonds und Fonds für eine Überbrückungsfinanzierung für selbständige KünstlerInnen Juli bis Dezember 2020

Analyse vom 16. Februar 2021 / PDF, 734 KB

Barrierefreie Version / PDF, 416 KB

Die Analyse behandelt die vom Bundesminister für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport dem Nationalrat vorgelegten Berichte für den NPO-Unterstützungsfonds sowie für den Fonds für eine Überbrückungsfinanzierung für selbständige Künstlerinnen und Künstler des Monats Dezember 2020.

Ziel des NPO-Unterstützungsfonds ist es sicherzustellen, dass die geförderten Organisationen ihre satzungsgemäßen Tätigkeiten weiterhin erbringen können. Der budgetäre Rahmen wurde zunächst mit 700 Mio. EUR begrenzt und wurde mit dem Budgetbegleitgesetz 2021 um weitere 250 Mio. EUR für das Kalenderjahr 2021 erhöht. Für Auszahlungen im Jahr 2021 sind im Bundesvoranschlag (BVA) 2021 insgesamt 400 Mio. EUR budgetiert.

Der Gesamtrahmen für das Jahr 2020 von 700 Mio. EUR wurde dem BMKÖS vollständig zur Verfügung gestellt. Bis Ende Dezember 2020 erfolgten Auszahlungen an die EndempfängerInnen iHv 240,3 Mio. EUR bzw. 34,3 % des Gesamtrahmens 2020. Das Antragsvolumen lag Ende Dezember 2020 bei 375,9 Mio. EUR bzw. 53,7 % des Rahmens für 2020, wovon 307,2 Mio. EUR (43,9 % des Rahmens) bereits zugesagt wurden.

Das Antragsvolumen verteilt sich breit auf die unterschiedlichen von der Förderung umfassten Sektoren. Die größten Fördervolumen wurden in den Sektoren „Gesundheit, Pflege, Soziales“ mit 24,4 %, „Sport“ mit 15,7 %, „Religion und kirchliche Zwecke“ mit 15,1 % und „Weiterbildung, Bildung, Wissenschaft“ mit 14,7 % beantragt. Den geringsten Anteil am Fördervolumen verzeichnen die „Feuerwehren“ mit 4,5 %.

Ziel der Überbrückungsfinanzierung für selbständige KünstlerInnen ist es sicherzustellen, dass KünstlerInnen, die sich aufgrund des Ausbruchs von COVID‑19 in einer wirtschaftlichen Notlage befinden, eine spezifische Unterstützung erhalten. Der für 2020 vorgesehene Gesamtrahmen von 90 Mio. EUR wurde dem BMKÖS aus dem Krisenbewältigungsfonds zur Verfügung gestellt. Bis Ende Dezember 2020 wurden davon insgesamt 67,6 Mio. EUR (75,1 % des gesetzlichen Rahmens) an die AntragstellerInnen ausbezahlt. Der Fonds wurde bis 2021 verlängert und von derzeit 110 Mio. EUR auf 120 Mio. EUR aufgestockt.

Zum 31. Dezember 2020 entfielen 61 % der positiv erledigten Anträge auf Wien, was sich aus einer stärkeren Konzentration der Wohnsitze von KünstlerInnen in der Bundeshauptstadt erklären dürfte. Die restlichen 39 % verteilen sich auf die anderen Bundesländer, wobei die meisten Anträge auf die einwohnerstärksten Bundesländer Niederösterreich (9 %) und Steiermark (8 %) entfielen. Im Durchschnitt entfielen rd. 41 % der Zusagen auf Frauen und rd. 59 % auf Männer. Eine Aufschlüsselung der LeistungsempfängerInnen nach weiteren Kategorien erfolgte nicht.