Der Bundesrat hat auf einen Einspruch verzichtet. Damit sind die parlamentarischen Beratungen über das Budget-Begleitgesetz abgeschlossen. Wie im Nationalrat stimmten ÖVP, SPÖ und NEOS für das umfangreiche Gesetzespaket. Es enthält 66 erneuerte Gesetze und zwei neue Gesetze.
Die neue Paketsteuer von 2 Euro pro Paket kann wie geplant mit 1. Oktober 2026 in Kraft treten. Das gilt auch für die Pensionsanpassung 2027 mit einem Plus von 2,95 Prozent. Bezieherinnen und Bezieher einer Ausgleichszulage bekommen um 3,3 Prozent mehr.
Dazu kommen viele weitere Maßnahmen, zum Beispiel die Senkung der Lohn-Nebenkosten für Unternehmer ab 2028. Gleichzeitig wird die Körperschafts-Steuer für hohe Unternehmensgewinne höher. Die Familienbeihilfe wird nicht erhöht. Es gibt stufenweise höhere Beiträge zur Arbeitslosen-Versicherung für Geringverdienerinnen und Geringverdiener.
FPÖ und Grüne stimmten gegen den Verzicht auf Einspruch: Sie sehen viele Punkte des Budget-Begleitgesetzes nach wie vor kritisch.
Mit dem Einspruchs-Verzicht des Bundesrats ist das Budget-Begleitgesetz endgültig beschlossen.