News in einfacher Sprache 02.07.2026, 18:37

Rund 11 Milliarden Euro für das Arbeitsbudget

Im Jahr 2027 soll es mehr Geld für den Bereich Arbeit geben. Geplant sind ungefähr 10,97 Milliarden Euro. Für 2028 gibt es 10,69 Milliarden Euro. Mit diesem Geld werden vor allem das Arbeitslosengeld, die Notstandshilfe und verschiedene Maßnahmen zur Unterstützung von Arbeitssuchenden bezahlt.

Gleichzeitig plant der Staat auch hohe Einnahmen. 2027 soll es Einnahmen von rund 11,13 Milliarden Euro geben und 2028 ungefähr 11,6 Milliarden Euro. Das Budget für Arbeit soll damit in beiden Jahren im Plus sein. Im Jahr 2027 sollen es 152 Millionen Euro sein und im Jahr 2028 sollen es 908,3 Millionen sein. Die höheren Einnahmen kommen unter anderem durch höhere Beiträge für die Arbeitslosenversicherung von Menschen mit wenig Einkommen und ältere Beschäftigte. Die Regelung steht im Budgetbegleitgesetz.

Der größte Teil des Arbeitsbudgets ist auch 2027 und 2028 wieder für das Arbeitslosengeld nötig.

Ministerin Schumann: Budget muss in schwieriger Lage stabil bleiben

Arbeitsministerin Korinna Schumann hat im Budgetausschuss gesagt, dass sich der Arbeitsmarkt in einer sehr schwierigen Lage befindet. Deshalb sei es wichtig, dass es genügend Geld für den Arbeitsmarkt gibt.

Für die aktive Arbeitsmarktpolitik sind im Jahr 2027 rund 1,69 Milliarden Euro geplant. Das sind 40 Millionen Euro mehr als im Jahr 2026. Im Jahr 2028 soll es nur 1,51 Milliarden Euro geben. Das sind 108,8 Millionen Euro weniger als im Jahr davor. Die Ministerin sagte aber, dass diese Mittel noch erhöht werden könnten.

Ein wichtiges Vorhaben der Regierung ist die Förderung älterer Menschen am Arbeitsmarkt. Für das sogenannte Älterenbeschäftigungspaket soll es 100 Millionen pro Jahr geben. Außerdem plant die Regierung einen Fonds für die ökologische und digitale Veränderung der Arbeitswelt. Ab 2028 sollen es dafür 26,7 Millionen Euro geben.

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