Budgetvollzug
Die Auszahlungen im Jänner und Februar 2026 betrugen 19,3 Mrd. EUR und waren um 0,4 Mrd. EUR höher als im Vergleichszeitraum 2025. Zu Mehrauszahlungen kam es insbesondere bei den Finanzierungskosten (+0,5 Mrd. EUR), einer Zahlung zur Schaffung des Gesundheitsreformfonds (+0,5 Mrd. EUR) und den Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung (+0,1 Mrd. EUR). Diesen standen Minderauszahlungen bei der thermisch-energetischen Sanierung (‑0,3 Mrd. EUR) und der Investitionstätigkeit in der Landesverteidigung (‑0,3 Mrd. EUR) gegenüber. Die Einzahlungen waren mit 17,1 Mrd. EUR um 1,3 Mrd. EUR höher als im Vorjahr. Sie resultierten vor allem aus höheren Nettoabgaben (+0,8 Mrd. EUR) und Transfers von der EU (+0,4 Mrd. EUR). Ende März 2026 wurden auch Haushaltsdaten für die weiteren Gebietskörperschaften veröffentlicht. Diese weisen auch bei den Ländern einen sinkenden Nettofinanzierungsbedarf auf.