Budgetvollzug
Die Auszahlungen des Bundes betrugen von Jänner bis November 2025 insgesamt 108,4 Mrd. EUR, was im Vorjahresvergleich einem Anstieg um 0,3 % entspricht. Zu Mehrauszahlungen per Ende November kam es insbesondere bei den Pensionen (+2,4 Mrd. EUR), dem Bundespersonal und Landeslehrpersonal (+0,8 Mrd. EUR), den Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung (+0,7 Mrd. EUR) und der thermisch-energetischen Sanierung (+0,5 Mrd. EUR). Rückläufig waren die Auszahlungen für Energiekrisenmaßnahmen (‑2,7 Mrd. EUR), den Klimabonus (‑1,8 Mrd. EUR), COVID‑19-Maßnahmen (‑0,5 Mrd. EUR) und die Finanzierungskosten (‑0,5 Mrd. EUR).
Die Einzahlungen beliefen sich von Jänner bis November 2025 auf 96,7 Mrd. EUR und waren um 5,0 % höher als im Vorjahreszeitraum. Dabei kam es per Ende November insbesondere im Bereich der Nettoabgaben (+3,0 Mrd. EUR) und bei den Rückflüssen aus der Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF; +2,1 Mrd. EUR) zu Mehreinzahlungen. Auch die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung (+0,4 Mrd. EUR) und zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF; +0,2 Mrd. EUR) verzeichneten deutliche Zuwächse. Zu Mindereinzahlungen kam es insbesondere bei den Dividenden der Verbund AG und der ÖBAG (‑0,4 Mrd. EUR) und den weiteren Transfers der Europäischen Union (EU; ‑0,3 Mrd. EUR).