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Veranstaltungen 7. - 8. November 2013

"Was hast du damals getan / was du nicht hättest tun sollen? 'Nichts.'“ Erich Fried

Unterpunkte anzeigen 7. November 2013: Gedenken in Hietzing - Paul-Amann-Brücke, Wien

Gedenken in Hietzing: Paul-Amann-Brücke

Treffpunkt: 10:00 Uhr, 1130 Wien, Ecke Hadikgasse/Astgasse

Einweihung der Brücke über den Wienfluss mit drei Informationstafeln über den Schriftsteller, Übersetzer und Lehrer Dr. Paul Amann, der vor der nationalsozialistischen Verfolgung fliehen konnte.

10:00 Uhr: Eröffnung
10:00 - 12:00 Uhr: Wege der Erinnerung durch SchülerInnen des Goethegymnasiums

Ein Projekt der VHS Hietzing mit den Bezirksvorstehungen Penzing und Hietzing, dem Goethegymnasium und in Kooperation mit www.erinnern.at 
VHS Hietzing, Tel. 01 89174 113 000, office@hietzing.at

Anmeldung und Information: www.vhs.at/hietzing

Unterpunkte anzeigen 7. November 2013: Theodore Bikel im Konzert mit Merima Ključo, Wien

Theodore Bikel im Konzert mit Merima Ključo

Parlament, 17:00 Uhr, 1010 Wien, Dr.-Karl-Renner-Ring 3

Der 1924 in Wien geborene und weltweit bekannte Folksänger und Schauspieler Theodore Bikel wird - begleitet von der renommierten Akkordeonspielerin und Komponistin Merima Ključo – eine Auswahl von internationalen Volksliedern präsentieren.

Der als Meister der Sprachen bekannte Bikel wird seine Lieder in Yiddish, Hebräisch, Deutsch, Russisch, Mazedonisch, Bosnisch, Franzosisch, Ladino und Englisch singen. Viele seiner Lieder werden im Gedenken an die Novemberpogrome dargeboten. Für Bikel ist es jedoch wichtig, „dass die Stimmen der Überlebenden der Shoah nicht nur die Stimmen von Trauernden sondern auch Stimmen der Freude und des Optimismus sind“.

Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer wird die Veranstaltung eröffnen, weiters wird Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg sprechen.

Anmeldung unbedingt erforderlich unter Angabe von Namen und Adresse an:
veranstaltungen07@parlament.gv.at, Eintritt frei

Unterpunkte anzeigen 7. November 2013: Lesung mit Mitgliedern des "Ersten Wiener Lesetheaters", Wien

Lachen Sie noch? Lesung mit Mitgliedern des „Ersten Wiener Lesetheaters”

Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen, Bezirksgruppe Wien-Ottakring, 17:30 Uhr, 1160 Wien, Schuhmeierplatz 17‑18

Texte von Autoren, allesamt Meister des Humors, die die Folgen des „Anschlusses“ nicht überlebt haben: Egon Friedell, Fritz Grünbaum, Fritz Beda-Löhner, Jura Soyfer, Peter Hammerschlag. Sie alle zählen zu den Großmeistern von Scherz, Satire, Ironie - zu Königen des österreichischen Humors - und hatten die Wiener Kabarettszene zu dem gemacht, was sie einmal war!

Viele jüdische KünstlerInnen und WissenschafterInnen wurden in Konzentrationslager transportiert – dieses „Gastspiel“ haben die meisten von ihnen nicht überlebt. Ihr geistreicher Witz, ihre brillanten Texte, über die gerade noch ganz Wien und ein paar Jahre zuvor der ganze deutsche Sprachraum gelacht hatten, verschwanden. Der Titel wurde absichtlich so gewählt und in Großbuchstaben geschrieben, damit beide Auslegungen des Wortes „sie“ bzw. „Sie“ assoziiert werden.

Weitere Informationen: Dagmar Casagrande, Tel. und Fax: 01/486 52 20,  c.da@aon.at, Eintritt frei

Unterpunkte anzeigen 7. November 2013: Der Novemberpogrom - ZeitzeugInnen erinnern sich, Wien

Der Novemberpogrom: ZeitzeugInnen erinnern sich. Lesung aus publizierten und unveröffentlichten Texten und Interviews. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW).

DÖW, 18:00 Uhr, 1010 Wien, Wipplinger Straße 6-8

Begrüßung und Moderation: Brigitte Bailer, Wissenschaftliche Leiterin des DÖW
Lesung aus Texten und Interviews: Judith Gruber-Rizy, Autorin, Erstes Wiener Lesetheater
Bericht von ZeitzeugInnen: Vilma Neuwirth und Walter Fantl-Brumlik

Vilma Neuwirth, geboren 1928, überlebte die NS-Herrschaft als Trägerin des Judensterns in der Wiener Glockengasse. Sie veröffentlichte ihre Erinnerungen 2008: „Glockengasse 29. Eine jüdische Arbeiterfamilie in Wien“. Viele Jahre arbeitete sie ehrenamtlich im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes.
Walter Fantl-Brumlik, geboren 1924 in Loosdorf, lebte bis 1938 mit seinen Eltern im niederösterreichischen Bischofstetten. 1942 wurde er mit seiner Familie von Wien nach Theresienstadt, später nach Auschwitz deportiert. Seine Eltern Arthur und Hilda wurden 1944 in Auschwitz ermordet, seine Schwester Gertrude verstarb 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Heute lebt Walter Fantl-Brumlik in Wien.

Weitere Informationen: www.doew.at und christine.schindler@doew.at, Eintritt frei

Unterpunkte anzeigen 7. November 2013: Kindertransporte - Lending a Hand to Survive, Wien

Kindertransporte – Lending a Hand to Survive

Anglikanische Kirche, 19:00 Uhr, 1030 Wien, Jaurèsgasse 12

Mit den sogenannten Kindertransporten konnten nach den „Kristallnacht”-Pogromen im November 1938 bis zum Kriegsbeginn am 1. September 1939 rund 10.000 meist jüdische Kinder nach England gerettet werden. In solchen Kindertransporten fuhren von Wien aus an die 3.000 Kinder allein - denn die Eltern durften nicht mitfahren - in ein fremdes Land und entgingen so der Verfolgung durch das NS-Regime. Für viele der oft noch kleinen Kinder waren die Ereignisse traumatisierend, die meisten von ihnen sahen ihre Eltern nie wieder.

Referent: Fred Gruber, Zeitzeuge
Referentin: Mag.a Gerda Hofreiter, Historikerin

Veranstalterin: Christchurch Vienna in Kooperation mit Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit im Rahmen der Bedenkwoche Mechaje hametim.

Weitere Informationen: www.christenundjuden.org

Unterpunkte anzeigen 7. November 2013: Interreligiöses Friedensgebet beim Mahnmal Turnertempel, Wien

Interreligiöses Friedensgebet beim Mahnmal Turnertempel

Mahnmal Turnertempel, 15:30 Uhr, 1150 Wien, Turnergasse 22

Das vom Schulverbund Friesgasse im 15. Wiener Gemeindebezirk veranstaltete interreligiöse Friedensgebet findet heuer auf dem Gelände, der beim Novemberpogrom 1938 zerstörten Synagoge, statt. Dabei wird das Gedenken an die Verbrechen der Vergangenheit mit der Bitte um ein friedliches Zusammenleben aller religiösen, kulturellen und ethnischen Gruppen verbunden. Teilnehmen werden hochrangige VertreterInnen aller Religionsgemeinschaften, eingeladen sind darüber hinaus alle, denen Friede und Toleranz ein Anliegen sind. Eingebunden in die Feierstunde ist die Performance „Nathans Tochter“ nach Motiven von Gotthold Ephraim Lessing, entwickelt von SchülerInnen des Privatgymnasiums Friesgasse und einstudiert von Johanna Jonasch.

Die Szenen erzählen vom Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen heute, handeln von Missverständnissen, Konflikten, Versöhnungsaktionen und fragen, ob es wirklich darauf ankommt, welche Muttersprache wir haben oder welcher Religionsgemeinschaft wir angehören. Die musikalische Umrahmung übernimmt die Jehuda-Halevi-Musikschule, Wien mit traditioneller jüdischer Musik. Den Abschluss bildet die traditionelle Lichterkette zwischen der zerstörten Synagoge und der Klosterkirche "Mutter der Barmherzigkeit" in der Fünfhausgasse. 

Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung in der Aula des Schulzentrums, 1150 Wien, Friesgasse 4, statt.

Weitere Informationen: www.schulefriesgasse.ac.at

Unterpunkte anzeigen 7. November 2013: Klaus Maria Brandauer / Daniel Hope, Konzerthaus Wien

Klaus Maria Brandauer / Daniel Hope

Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses, 19.30 Uhr, 1030 Wien, Lothringerstraße 20

Klaus Maria Brandauer liest Briefe, die der 1945 vom NS-Regime ermordete evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer in der Zeit seiner Haft an seine Verlobte und seine Eltern geschrieben hat. Daniel Hope begleitet die Lesung dieser bewegenden Dokumente auf der Violine mit Werken von Bach, Ravel, Debussy, Schulhoff und anderen.

Die Texte, die um existentielle Fragen kreisen und voller Selbstreflexion sind, faszinieren durch ihre Aufrichtigkeit. „Ich denke, dieser Text könnte die Menschen ermutigen, zumindest eine Stunde am Tag über ihre Existenz nachzudenken”, so Brandauer zur Kraft der Worte Bonhoeffers.

Weitere Informationen und Kartenverkauf: Tel.: +43 1 242 002, www.konzerthaus.at

Unterpunkte anzeigen 7. November 2013: Tim Bonyhady "Die Geschichte meiner Wiener Familie", Wien

"Wohllebengasse. Die Geschichte meiner Wiener Familie" mit Tim Bonyhady

Buchpräsentation und Gespräch mit dem Autor. In Zusammenarbeit mit dem Zsolnay Verlag
Bruno Kreisky Forum, 19:00 Uhr, 1190 Wien, Armbrustergasse 15

Am 12. November 1938 verließen drei Frauen Wien und reisten nach Sydney. Gretl Gallia, ihrer Tochter Annelore und ihrer Schwester Käthe war vom Familienvermögen kaum etwas geblieben; dennoch gelang es ihnen, einen Schatz mit sich zu nehmen: die bedeutendste Kunstsammlung einer jüdischen Familie, die Österreich während des „Dritten Reiches“ verlassen konnte.

Dazu zählte als Krönung ein Frauenporträt von Gustav Klimt aus dem Jahr 1904. Es zeigte Hermine Gallia, Gretls und Käthes Mutter. Die Gallias ließen sich 1913 ein Haus in der Wohllebengasse bauen und ihre Wohnung von Josef Hoffmann einrichten. Zweieinhalb Jahrzehnte später mussten ihre Nachkommen nach dem „Anschluss“ das Land verlassen.

Tim Bonyhady, ein Urenkel, hat ihre Geschichte aufgezeichnet: ein detailreich erzähltes Epos, das Soziogramm einer jener großbürgerlichen jüdischen Familien, die einst das Wiener Leben prägten. Tim Bonyhady, Jahrgang 1957, Historiker, Kurator und Umweltanwalt, Direktor des Centre of Climate Law and Policy an der Australian National University.

Anmeldung und Information: Tel.: +43 1 3188260-20. Einladung: kreiskyforum@kreisky.org

Unterpunkte anzeigen 7. November 2013: Wie wir gelebt haben - Lesung, Nestroyhof Wien

Präsentation des englischen Centropa-Buches „Vienna stories – Viennese Jews recall the 20th century in words and pictures“ in Anwesenheit jüdischer ZeitzeugInnen

Theater Nestroyhof Hamakom, 16:00 – 18:00 Uhr, 1020 Wien, Nestroyplatz 1

Zu diesem besonderen Event lesen prominente Burgschauspieler englisch- und deutschsprachige Auszüge aus Centropas Bildband „Vienna Stories – Viennese Jews recall the 20th century in words and pictures“ (deutscher Titel: „Wie wir gelebt haben. Wiener Juden erinnern sich an ihr 20. Jahrhundert“).

„Vienna Stories“, das mit Unterstützung der Stadt Wien, des BMUKK und des BMEIA entstand, erscheint im Herbst 2013 und ist die umfassendste Publikation des jüdischen Geschichtsinstituts Centropa: 254 Seiten voll mit Geschichten und Bildern von jüdischen Familiengeschichten des 20. Jahrhunderts, basierend auf unseren 100 Wiener ZeitzeugInneninterviews. 2008 wurde die deutsche Originalausgabe von „Der Standard“ als eines der wichtigsten Bücher des Jahres bezeichnet.

Von 2000 bis 2010 hat Centropa 1.250 jüdische SeniorInnen in 15 Ländern Europas interviewt. Diese Interviews wurden nicht gefilmt, stattdessen hat Centropa 22.000 Familienfotos digitalisiert und InterviewpartnerInnen gebeten, anhand der Fotos von jener Welt zu erzählen, in der sie gelebt haben: vor dem Krieg, während des Krieges und nach dem Krieg. Seit 2007 hat Centropa mehr als 40 kurze Multimediafilme basierend auf diesen ZeitzeugInneninterviews produziert, die auf Filmfestivals und an mehr als 500 Schulen in 16 Ländern gezeigt wurden.

Die Veranstaltung ist zweisprachig (in englischer und deutscher Sprache). Anschließend Empfang mit Buffet.

Weitere Informationen: www.centropa.org, Eintritt frei

Unterpunkte anzeigen 7. November 2013: The Vienna Project - Lesung, Wien

The Vienna Project - Lesung

Palais Ephrussi, 15:30 Uhr, Universitätsring 14, 1010 Wien

„Was passiert, wenn wir vergessen uns zu erinnern?“

Installationen, Sprayaktionen und Performances an 38 öffentlichen Orten in Wien, die an Nazi-Verbrechen oder den Widerstand dagegen erinnern.
Das ehemalige Wohnhaus der Familie Ephrussi erinnert an die Plünderung jüdischer Geschäfte und Wohnungen während der Novemberpogrome 1938. Sprayaktion von Wiener Schülerinnen und Schülern auf dem Gehsteig vor dem Palais. Anschließend liest Michaela Adelberger aus Edmund de Waals Buch "Der Hase mit den Bernsteinaugen" (Zsolnay Verlag).

Unterpunkte anzeigen 7. - 28. Nov. 2013: Geschichten Shoahüberlebender - Projektpräsentation, Wien

Geschichten Shoahüberlebender – Schule + Möglichkeiten des Erinnerns

Foyer des Stadtschulrates für Wien, Eröffnung 11:00 Uhr, 1010 Wien, Wipplingerstraße 28

Wir, die 7B der AHS Rahlgasse aus Wien 6 und die 7A des jüdischen Gymnasiums Zwi Perez Chajes in Wien 2, präsentieren unser fächerübergreifendes Projekt aus Geschichte und Bildnerischer Erziehung, mit dem wir uns von Februar 2012 bis November 2013 befasst haben.

Unsere Intention ist es, gemeinsam über die Geschichte unserer Schulen und einiger Überlebender des Holocausts zu forschen. In der ersten Phase suchten wir Geschichten unterschiedlicher Opfergruppen aus. Zwei, der noch lebenden Personen, wurden zu einer ZeitzeugInnenbegegnung in die Schule eingeladen und in der ZPC haben wir Personen aus der eigenen Verwandtschaft ausgewählt und in der eigenen Familie recherchiert. In einem zweiten Schritt wurden Texte zu den Opferbiografien verfasst und künstlerische Antworten auf diese gesucht und geschaffen. In der Ausstellung sind Arbeiten zu Juden, Roma, Homosexuellen und politisch verfolgten Überlebenden zu sehen.

Unsere Hoffnung ist es, mit diesen Geschichten an die Vergangenheit zu erinnern, damit nie wieder eine Zeit des Hasses, des Rassenwahns, des Antisemitismus, der Brutalität und Vernichtung von Menschen kommen möge.

Anna Erdelyi (Bildnerische Erziehung), Maria Finz-Lucchi (Geschichte).

Weitere Informationen: Zwi Perez Chajes Realgymnasium – www.zpc.at, GRG Rahlgasse – www.ahs-rahlgasse.at, Stadtschulrat fur Wien – www.wien.gv.at/bildung/stadtschulrat, Eintritt frei

Unterpunkte anzeigen 7. November 2013: Erinnerung an die Bücherverbrennungen 1933/1938 - Or Chadasch Synagoge, Wien

Erinnerungen an die Bücherverbrennungen 1933/1938 und die "Reichskristallnacht"

Or Chadasch Synygoge, 19:00 Uhr, Robertgasse 2, 1020 Wien

Eintritt frei - Spenden erbeten! Bitte Ausweis nicht vergessen!

Am 11. Mai 1933 wurden am Berliner Opernplatz mehr als 20.000 deutsche Bücher verbrannt. 1938 wiederholte sich der Spuk am Salzburger Residenzplatz. Diese beschämenden Ereignisse jähren sich heuer zum 80. bzw. 75. Mal. Verbrannt wurden Werke jüdischer, pazifistischer und antifaschistischer Autoren. Dies ist der Anlass für eine Gedenk- und Bedenkveranstaltung, bei der aus Werken, die damals auf dem Scheiterhaufen landeten, und aus Werken von Autoren, die sich mit dieser Zeit befassten, gelesen wird. Die musikalisch Begleitung efolgt von Isaak Loberan und Hannes Guschelbauer. Zusammengestellt wurde das Programm von Alfred Heinrich, dem bekannten Wiener Autor und langjährigen Gestalter des wöchentlichen Guglhupf und Andreas Kosek.

Or Chadasch (hebr."Neues Licht) Wien besteht seit 1990 und wurde gegründet von dem Arzt Dr. Theodor Much, welcher der Gemeinde nun als Präsident vorsteht. Sie ist die erste reformierte Gemeinde in Österreich und Mitglied der Weltunion für Progressives Judentum, der zahlenmäßig größten jüdischreligiösen Organisation der Welt. Ihr Sitz ist seit 2004 in der neu gestalteten Synagoge in der Robertgasse 2 in der Leopoldstadt.

Es lesen, singen und musizieren: Rose Proszowski, Franz Ungerhofer, Philipp Bernhard, Isaak Loberan, Hannes Guschelbauer und Katharina Grabher

Weitere Informationen: www.orchadasch.at

Unterpunkte anzeigen 7. November 2013: Gedenkfeier am Jüdischen Friedhof Steyr

Gedenkfeier am Jüdischen Friedhof Steyr

Jüdischer Friedhof Steyr, 17.00 Uhr, STEYR

Begrüßung: Mag. Karl Ramsmaier – Mauthausen Komitee Steyr, Gedenkrede: Dr. Martin Kamrat – Vizeprasident der IKG-Linz, Kranzniederlegung – Gedenkminute, Musik: Musikhauptschule Steyr

In Steyr wurden schon im Juni und Juli 1938 Juden verhaftet, unter ihnen der Steyrer Rabbiner Chaim Nürnberger. Ende Juli 1938 wurden sie wieder freigelassen. Im September 1938 wurde in der Lokalpresse der antisemitische Artikel „Der Auszug Israels aus der alten Eisenstadt“ veröffentlicht. Er endet mit dem Satz „Hauptsache ist, dass die alte Eisenstadt bald vollkommen judenrein sein wird.“ Am 1. Oktober 1938 wurde die Israelitische Kultusgemeinde Steyr aufgelöst. Am 8. und 10 November 1938 gab es in Steyr eine Verhaftungswelle. Es wurden auch Wohnungen demoliert und geplündert. 18 Steyrer Juden wurden im Gefängnis in der Berggasse eingesperrt, darunter auch drei Kinder.

Das Gebäude der Synagoge wurde nicht zerstört, da es schon im August 1938 arisiert worden war. Im Bericht der Bezirkshauptmannschaft Steyr von November 1938 hieß es, dass die Bevölkerung die Maßnahmen „gegen das Judentum ausnahmslos und ohne Vorbehalt billigt.“

Die männlichen Teilnehmer der Gedenkfeier werden gebeten, nach jüdischem Brauch am Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen. Die Parteien, Vereine und Organisationen bitten wir, sich mit Kränzen an der Kranzniederlegung zu beteiligen.

Alle TeilnehmerInnen können als persönlichen Akt des Gedenkens vor dem Holocaust-Denkmal „Steine des Erinnerns“ niederlegen.

Weitere Informationen: k.ramsmaier@eduhi.atwww.mkoe-steyr.net, Eintritt frei

Unterpunkte anzeigen 7. November 2013: Gedenkveranstaltung im Museum Arbeitswelt Steyr

Gedenkveranstaltung im Museum Arbeitswelt Steyr

Museum Arbeitswelt Steyr, 19:00 Uhr, Wehrgrabengasse 7, Steyr

Im Rahmen der von September bis Ende Dezember in Steyr, OÖ, laufenden Ausstellung „Die Gerechten – Courage ist eine Frage der Entscheidung“ findet die Gedenkveranstaltung der Österreichischen Freunde von Yad Vashem im Museum Arbeitswelt in Steyr statt.

Texte von ZeitzeugInnen des Novemberpogroms 1938 sowie Rettungsgeschichten in diesem Zusammenhang werden – umrahmt von musikalischen Beiträgen – den Hauptteil dieser Veranstaltung bilden. Zudem werden die TeilnehmerInnen auch Gelegenheit haben, sich einen Überblick über die einzigartige Ausstellung zu verschaffen.

Weitere Informationen: www.austria.yad-vashem.net, Eintritt frei

Unterpunkte anzeigen 7. und 8. November 2013: Wie leben sie? Jüdische Menschen in Innsbruck

Wie lebten sie? Jüdische Menschen in Innsbruck

7. November, Goldenes Dachl, 17:00 – 18:00 Uhr, Herzog-Friedrich-Straße 15, Innsbruck
8. November, Goldenes Dachl, 14:00 – 15:00 Uhr, Herzog-Friedrich-Straße 15, Innsbruck

Sie waren ImmigrantInnen. Die Männer waren Hoflieferanten, Geschäftsleute, Fabrikanten und Politiker. Sie bereicherten als Bürger die Stadt und belebten mit ihren Familien Innsbruck. Die jüdische Gemeinde war Teil der Stadt.

Jüdische Menschen wurden toleriert und verfolgt. Jahrzehnte vor dem Nationalsozialismus erlebten sie den Antisemitismus. In der Pogromnacht wurden in Innsbruck wichtige Persönlichkeiten der jüdischen Gemeinde ermordet und ein Weiterleben in der Stadt unmöglich. Was erzählen uns Häuser im Zentrum Innsbrucks über das Leben jüdischer Menschen? Begleiten Sie die stadtführerINNen bei dieser Spurensuche.

Veranstalter: erinnern.at in Kooperation mit stadtführerINNen
Univ.-Doz. Mag. Dr. Horst Schreiber, Telefon: 0512-251087.

Eintritt zur Veranstaltung: Zählkarten sind im Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Badgasse 2 erhältlich.

Weitere Informationen: www.erinnern.at, www.stadtfuehrerinnen.at

Unterpunkte anzeigen 8. November 2013 : "Letzte Monate in Wien" von Reinhold Eckfeld - Lesung, Wien

Lesung aus Reinhold Eckfelds Buch "Letzte Monate in Wien"

G 19, 9:00 – 11:30 Uhr, 1190 Wien, Gymnasiumstraße 83

Reinhold Eckfeld, als 17-jahriger Schüler des G 19, wird am Morgen des 10. November 1938 in der Nähe der Schule verhaftet, ins Polizeikommissariat in der Kreindlgasse abgeführt und später in die Polizeireithalle Pramergasse verschleppt. Im australischen Internierungslager schreibt er 1940 seine Erinnerungen daran nieder. Reinhold Eckfeld gelingt es dabei, mit der authentischen Schilderung seiner Erlebnisse das hilflose Ausgeliefertsein, die vollkommene Entrechtung, die in der Nacht des Novemberpogroms herrschte, in Worte zu fassen, die einen auch heute nicht loslassen.

SchülerInnen des G 19 lesen aus diesem Buch. Daran anschließend werden die darin beschriebenen Orte besucht.

Veranstalter: G 19 in Kooperation mit www.erinnern.at,

Anmeldung und Information: martin.krist@univie.ac.at, Eintritt frei

Unterpunkte anzeigen 8. November 2013: Briefwechsel Helmuth James und Freya von Moltke - Wiener Vorstadttheater

Lesung aus dem Briefwechsel von Helmuth James und Freya von Moltke
Abschiedsbriefe Gefängnis Tegel September 1944 bis Januar 1945 „Außer dem Leben können sie Dir ja nichts nehmen“

Evangelisch-Reformierte Pfarrgemeinde (HB) Wien-West, 19:00 Uhr, 1150 Wien, Schweglerstr. 39

Mit Inge Bauböck und Wolfgang Hübsch, Musik: Lenka Kilic, Dramaturgie: Margaretha Neufeld

Inhalt: Der evangelische Pfarrer Harald Poelchau ermöglichte diesen erschütternden Briefwechsel. Helmuth James von Moltke wurde von den Nationalsozialisten zum Tod verurteilt und hingerichtet. Er war der führende Kopf und Begründer des Kreisauer Widerstandskreises.

Produktion: WIENER VORSTADTTHEATER – integratives theater österreichs
Leitung: Manfred Michalke

Anmeldung und Information: www.wienervorstadttheater.com 
SchülerInnen und StudentInnen, sowie KulturpassbesitzerInnen Eintritt frei

Unterpunkte anzeigen 8. November 2013: Gedenken an Jüdinnen und Juden in Hietzing, Wien

Gedenken an Jüdinnen und Juden in Hietzing

Treffpunkt: 10:00 Uhr, 1130 Wien, Wenzgasse 7, danach 11:30 Uhr, 1130 Wien, Lainzer Straße 74

Die Bezirksvertretung und die VHS Hietzing versuchen an den Wohnorten der Jüdinnen und Juden Gedenktafeln bzw. Stelen als Erinnerungszeichen aufzustellen. In der Wenzgasse wird in Kooperation mit dem Bundesrealgymnasium eine Stele errichtet.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bundesrealgymnasium Wenzgasse, der Bezirksvertretung Hietzing, www.erinnern.at und den Hietzinger FreiheitskämpferInnen.

Im Anschluss daran wird die Tafel beim Wohnhaus Lainzer Straße 74 eingeweiht.

Anmeldung und Information: VHS Hietzing, Tel. 01 89174 113 000, office@hietzing.atwww.vhs.at/hietzing, Eintritt frei

Unterpunkte anzeigen 8. - 10. November 2013: Nachricht vom Verlust der Welt - Theaterproduktion, Wien

Nachricht vom Verlust der Welt - Theaterproduktion

Salon 5 im Brick-5, 19:00 Uhr, 1150 Wien, Fünfhausgasse 5

Der Junge Salon, ein Theaterclub für Jugendliche, präsentiert im Brick-5, einer ehemaligen jüdischen Turnhalle im 15. Bezirk, die Theaterproduktion „Nachricht vom Verlust der Welt”. Auf Basis des gleichnamigen Romans von Inge Rowhani-Ennemoser zeigen 20 jugendliche DarstellerInnen zwischen 14 und 24 Jahren das Schicksal einer jüdischen Familie zur Zeit des NS-Regimes.

Marie bezieht mit ihrem Mann und ihrer unehelichen Tochter Lotte die erste gemeinsame Wohnung in der Herklotzgasse 21. „Ich werde dich nie verlassen”, verspricht Marie ihrem Kind. Alle Zeichen stehen auf Zukunft. Wenige Jahre später hat der aggressive Nationalsozialismus jegliche Lebensplanung untergraben. 1939 ist die Familie in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Marie, Georg und Lotte überleben den Zweiten Weltkrieg, aber die Familie gibt es nicht mehr.

Rahmenprogramm:
Nachrichten für die Erinnerung | Gedenkaktion | Freitag, 8. November, 10:00 - 12:00 Uhr
fünfzehn. | Kurzfilm | Freitag, 8. bis Sonntag, 10. November, 18:00 Uhr
Herklotzgasse, Turnertempel, Storchenschul' | Stadtrundgang | Samstag, 9. und Sonntag, 10. November, 15:45 Uhr

Anmeldung und Information: www.jungersalon.wordpress.com, jungersalon.tickets@gmx.at; www.brick-5.at

Unterpunkte anzeigen 8. November 2013: Die Welle von Reinhold Tritt - Volkstheater, Wien

Die Welle von Reinhold Tritt – nach dem Roman von Morton Rhue - Sondervorstellung des european grouptheater

Volkstheater Wien, 11:00 Uhr, 1070 Wien, Neustiftgasse 1
Regie: Ricky May-Wolsdorff, Bühnenbild: Eduard Neversal. Es spielen das Ensemble des european grouptheater und Mitglieder der jugendtheater company. Eine Produktion des european grouptheaters unter der Schirmherrschaft der UNESCO.

„Wenn die Mehrzahl der Deutschen und Österreicher keine Nazis waren, warum hat denn keiner versucht, den Holocaust zu verhindern?” Diese Frage einer Schülerin bewegte den Lehrer Ron Jones 1967 ein Experiment zu starten. Irgend jemand hätte gleich aufstehen und sagen sollen: „Mr. Jones, ich folge Ihnen nicht!” Während des ganzen Experiments hat sich niemand dagegen gewehrt!

"Konfrontiert mit Korruption, Wirtschaftskrise, stetig steigendem Neonationalismus, globalem Kriegsvokabular, Vertrauenslosigkeit, Machtgier, geschickt hinter einem lächelnden Gesicht getarnter Manipulation, lässt mich Angst und Schmerz empfinden. Scheint es nur mir so, oder verschlimmert sich tatsächlich, trotz unserer leidvollen Geschichte, die Situation der Menschen und der Welt immer mehr?" Ricky May-Wolsdorff zu ihrer Regie von „Die Welle“.

"Ihr seid den Machtparolen, Manipulationen und dem Populismus, mit denen sie für ihre Zwecke werben, aufgesessen. Sie appellieren an die niedrigsten Instinkte im Menschen. Ihr habt eure Freiheit gegen das verschachert, was man euch als Gleichheit vorgesetzt hat." Aus „Die Welle”

Weitere Informationen: www.europeangrouptheater.com

Unterpunkte anzeigen 8. November 2013: C. Koczan und Y. Yamamoto - Mit Erinnerung leben, Wien

Caroline Koczan und Yasuko Yamamoto – Mit Erinnerung leben

Kulturkabinett, 19:30 Uhr, Freiligrathplatz 6, 1210 Wien 

Veranstalter: Kulturverein Transdanubien Lieder und Texte des Jimmy Berg im Gedenken an den Novemberpogrom 1938 in Wien. Caroline Koczan (Gesang) und Yasuko Yamamoto (Keyboard).

Unterpunkte anzeigen 8. November 2013: "Das kurze Leben des Jakob Deutsch" -Lesung, Wien

Lesung „Das kurze Leben des Jakob Deutsch“ von Dr. Peter Schubert zum Gedenken an die November-Pogrome 1938.

BewohnerInnenzentrum, 19:00 Uhr, Ruthnergasse 56-60, 1210 Wien

Veranstalter: Treffpunkt Ruthnergasse in Kooperation mit dem Bezirksmuseum Floridsdorf
Jakob Deutsch geht in Floridsdorf in die Schule und ist 12 Jahre, als sich die Welt um ihn verändert. Ein fiktives Tagebuch, in dem der Historiker Dr. Peter Schubert das tragische Schicksal der Wiener Juden nach dem „Anschluss“ beschreibt.

Weitere Informationen: ilse.fitzbauer@gmx.at

Unterpunkte anzeigen 8. November 2013: Polyphonie der Sprachen, Wien

Jura Soyfer in Simmering

Eröffnung: 8. November 2013, 19:00 Uhr, VHS Leberberg, Rosa-Jochmann-Ring 5/2, 1110 Wien 

Am 21. Oktober wird die Leitausstellung „Polyphonie der Sprachen“ zum 100. Geburtstag von Jura Soyfer und zu "75 Jahre Novemberpogrom" eröffnet.

Ein Höhepunkt der Spezifizierung der Ausstellung für Bezirke und Regionen ist die Präsentation in Simmering, die mit der Eröffnung eines Jura Soyfer Zentrums verbunden sein wird. Die Grundidee dieses Zentrums – einer Kooperation von Jura Soyfer Gesellschaft, der Städtischen Bücherei am Leberberg sowie der Volkshochschule Simmering am Leberberg – ist, neue Zugänge zu Sprachen, Literaturen, Künsten, die das Verbindende hervorheben, zu schaffen. Das Programm dieses Zentrums steht daher in grundsätzlichem Gegensatz zu jenen nationalistischen bzw. rassistischen Konzepten, die Kultur für Gewalt gegen andere Menschen – wie im November 1938 - instrumentalisieren.

Programm: Begrüßungen durch Direktorin Mag.a Christine Pig (Volkshochschule), Andrea Hirn (Leiterin der Städtischen Bücherei am Leberberg); Maren Rahmann: Performance zum Leben und Werk Jura Soyfers - Vertonung der Soyfer-Lieder, Gesang, Ziehharmonika, Rezitation; Herbert Arlt: Erzählungen zu Leben, Werk, Geschichte, Aktualität und Präsentation von Bildern; Eröffnung der Ausstellung durch Bezirksvorsteherin KR Renate Angerer.

Weitere Informationen: www.soyfer.at

Unterpunkte anzeigen 8., 9. - 10. November 2013: Strom der Erinnerung - W24 und Okto, Wien

Am 8. November erscheint eine 48-seitige Sonderbeilage des Wiener Journals der Wiener Zeitung zum Strom der Erinnerung und gibt einen Überblick über Erinnerungskultur in Wien und die Veranstaltungen zum 75. Jahrestag des Novemberpogroms.

Das Wochenende vom 09. November zum 10. November steht ganz im Zeichen des Stroms der Erinnerung!! Am Samstag ab 20:15 wird in 3 Folgen W24 Spezial das Thema breit diskutiert, ab Mitternacht wird der Strom der Erinnerung 24 Stunden nonstop auf W24 fließen! Vom Projekt Herklotzgasse 21 bis zum Strom der Erinnerung auf W24 - ein zivilgesellschaftliches Projekt rund um eine zerstörte jüdische Gemeinde.

Der Stom der Erinnerung fließt auch auf Okto 24 Stunden lang: von Samstag, 9. November, 20:15 Uhr bis Sonntag, 10. November, 20:00 Uhr; weitere Informationen: www.okto.tv

Die Doppel DVD „Strom der Erinnerung" wurde in Kooperation mit dem Projekt Herklotzgasse 21 entwickelt. Ausgehend vom Wien der 30iger Jahre erzählen 20 Menschen, die ihre Kindheit oder Jugend in der jüdischen Gemeinde „Sechshaus“ (im Bereich der heutigen Bezirke XII-XV) verbracht hatten, in 15 Kapiteln von ihren persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen, die für sie den Holocaust ausgemacht haben. Die Themen spannen sich vom jüdischen Alltag in Wien, über Flucht, Vertreibung und Mord während der Kriegsjahre bis hin zum Aufbau neuer Existenzen und Beziehungen im jungen Staat Israel.

Weitere Informationen: www.w24.at oder strom@w24.at

Unterpunkte anzeigen 8. November 2013: ZwangsarbeiterInnen 1939 - 1945 im Raum Bregenz

„Dass wir in Bregenz waren, darüber haben wir geschwiegen…“ ZwangsarbeiterInnen 1939 – 1945 im Raum Bregenz

Theater KOSMOS, 19:30 Uhr, Mariahilferstraße 29, Bregenz

Zwangsarbeit wurde während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in fast allen Bereichen der heimischen Wirtschaft geleistet, in den zu Rüstungsbetrieben umfunktionierten Textilbetrieben, auf den Baustellen der Illwerke AG, in Gewerbebetrieben, in der Landwirtschaft, im Fremdenverkehr oder auch in Haushalten. Erst im Jahre 2000 trat das Bundesgesetz über den „Fonds für freiwillige Leistungen der Republik Österreich an ehemalige Sklaven- und Zwangsarbeiter des nationalsozialistischen Regimes (Versöhnungsfonds-Gesetz)“ in Kraft.

Rund 135.000 ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter wurden „entschädigt“, ca. 4.000 davon waren in Vorarlberg eingesetzt.

Seit den 1990er-Jahren beschäftigen sich Margarethe Ruff und Werner Bundschuh mit dem Thema „Zwangsarbeit in Vorarlberg“. In der Ukraine suchten sie auch ehemalige ZwangsarbeiterInnen aus dem Raum Bregenz auf.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit von Theater KOSMOS, Renner-Institut, Grüne Bildungswerkstatt, Carl-Lampert-Forum, Ökumenisches Bildungswerk Bregenz, erinnern.at, Malin-Gesellschaft, ACUS, Gedenkgruppe Bregenz.

Weitere Informationen: www.erinnern.at